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Geldsegen im TriathlonDie Millionengrenze gesprengt

Speed, Action und viel Kohle – die besten Triathleten messen sich, wo sonst die Motoren dröhnen: auf der Rennstrecke von Daytona. Es zeigt den Wandel des Sports.

Philipp Koutny war 2019 beim Ironman Hawaii bester Schweizer – bei der Mittelstrecken-WM in Daytona wird er es gegen die Speed-Spezialisten von der Kurzstrecke nicht einfach haben.
Philipp Koutny war 2019 beim Ironman Hawaii bester Schweizer – bei der Mittelstrecken-WM in Daytona wird er es gegen die Speed-Spezialisten von der Kurzstrecke nicht einfach haben.
Foto: Simon Hofmann (Getty Images)

Nach acht Stunden und zehn Minuten überquerte Philipp Koutny beim Ironman Hawaii 2019 die Ziellinie. Der Schweizer kämpfte sich durch die Strömung in der Bucht von Kailua-Kona, er radelte 180 Kilometer an den dampfenden Lavafeldern vorbei und quälte sich danach bei unerträglicher Hitze zu Fuss über die 42 Kilometer des Marathons.

Koutny wurde achter und liess als bester Schweizer 48 der besten Triathleten der Welt hinter sich. Das reichte für einen Check über läppische 8700 Dollar nach Steuern. Jan van Berkel, der zweitbeste Schweizer an diesem Tag auf Platz 11, ging mit leeren Händen nach Hause. In Kona, beim wichtigsten Langdistanz-Triathlon der Welt, sahnt nur der Sieger gross ab.

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