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Gespräch mit einem Trump-Fan«Die Polizei hat mich ja nicht daran gehindert, ins Capitol zu marschieren»

Der «Patriot» Brian Cash war beim Sturm auf den Kongress in Washington dabei – und erzählt unserem Reporter, wie «grossartig» das war.

«Grossartig. Wir haben Geschichte gemacht»: Brian Cash (52) und seine Mutter.
«Grossartig. Wir haben Geschichte gemacht»: Brian Cash (52) und seine Mutter.
Foto: Jan Christoph Wiechmann

Brian Cash ist keiner, der sich als weisser Nationalist bezeichnen würde, als Aufständischer oder Waffennarr oder Verschwörungstheoretiker und schon gar nicht als Terrorist – all die Bezeichnungen, die auf CNN über ihn und seine Freunde derzeit fallen.

Er ist ein Plattenleger aus dem Bundesstaat Michigan, 52 Jahre, drei Kinder, «aus der Mitte des Volkes», wie er das nennt, «ein normaler Amerikaner», «ein stolzer Patriot» und ja – ein glühender Trump-Anhänger, der erst spät im Leben zu seinem Glauben fand: Das System ist manipuliert gegen Arbeiter und kleine Leute. Die mächtigen Eliten im Land werden dominiert von Linken, Pädophilen und Satanisten. Und Donald Trump ist vielleicht kein Heiliger, aber ein Heilsbringer, gegen den die linken Eliten qua Wahlbetrug gerade einen Staatsstreich verübten.

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