Zum Hauptinhalt springen

Booster-Impfstoff«Die Schweiz hat zu wenig bestellt»

Experten gehen davon aus, dass eine zusätzliche Behandlung mit einem weiterentwickelten Impfstoff nötig sein wird. Doch die Schweiz hat zu wenig davon reserviert.

Lonza in Visp: Im Walliser Werk wird der Moderna-Wirkstoff für den europäischen Markt hergestellt.
Lonza in Visp: Im Walliser Werk wird der Moderna-Wirkstoff für den europäischen Markt hergestellt.
Foto: AFP

Auch wenn in Ländern wie Israel inzwischen ein grosser Teil der Bevölkerung geimpft ist, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Experten gehen davon aus, dass sich das Virus mittels Mutationen an die zunehmende Immunisierung der Menschen anpasst. Eine einzige Impfung gegen Covid-19 werde deshalb nicht ausreichen.

Entwickler des US-Biotechunternehmens Moderna arbeiten bereits an drei verschiedenen Wirkstoffen gegen die Mutationen. Zum einen entwickeln sie einen Booster speziell nur für die südafrikanische Variante. Neben der brasilianischen Mutation P1 bereitet diese den Forschern am meisten Kopfzerbrechen. Denn Tests im Labor ergaben eine um zwei Drittel reduzierte Wirksamkeit bei mRNA-Impfstoffen wie dem von Moderna.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.