Zum Hauptinhalt springen

Kesb in der Corona-Krise«Die Tragödien werden erst langsam zum Vorschein kommen»

Die Pandemie stellt Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden vor Probleme. Viele Schalter sind zu, persönliche Anhörungen nicht mehr möglich. Und Übergriffe auf Kinder bleiben ausgerechnet jetzt unerkannt.

Familiäre Krisen häufen sich: Erste Behörden verzeichnen weniger Meldungen – obwohl Kinder häufiger Gewalt ausgesetzt sind.
Familiäre Krisen häufen sich: Erste Behörden verzeichnen weniger Meldungen – obwohl Kinder häufiger Gewalt ausgesetzt sind.
Foto: Andia / Visum

Seit neun Monaten sind die Kinder von Ciara F. im Heim. Jeder Kontakt mit ihnen ist der Mutter verboten. Eigentlich hätten ab Mitte April wieder Besuche stattfinden sollen, doch das ist zurzeit alles auf Eis gelegt. «Ich habe keine Informationen erhalten», sagt sie. Auch die superprovisorische Eingabe, dass man ihr die Kinder nach Hause gibt während der Corona-Pandemie, wurde bisher nicht behandelt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.