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Erzählungen von T. C. BoyleDie Welt, vom Untergang bedroht

Vom Rockstar der US-amerikanischen Literatur zum Moralisten: T. C. Boyle, hier bei einer Lesung im Zürcher Kaufleuten.

Kann man mit Insekten koexistieren?

Mit jedem Tod geht eine ganze Welt unter

4 Kommentare
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    Rolf Rothacher

    Ich finde diese Art Literatur überflüssig und eher schädlich. Die Welt geht nicht unter, weder durch den Klimawandel, noch durch ein neues Virus. Auch stirbt die Menschheit nicht aus, ist nicht einmal ansatzweise in ihrer Existenz bedroht, nimmt jedes Jahr um weitere 80 bis 100 Millionen Individuen zu.

    Ist schon klar, dass sich Dystopien besser verkaufen als "heile Welt". Wahrer werden sie dadurch nicht. Vor allem ist es sinnfrei, Einzelschicksale, wie T.C. Boyle sie in seinen Geschichten schildert, zu verallgemeinern. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und ein schwuler, Morphium-süchtiger Ex-US-Soldat mit klaustrophobischen Wahnvorstellungen und einem unbändigen Hass auf alles Ausländische beschreibt keine Generation und auch keine Gesellschaft. Leser interpretieren solche Dinge bloss in die Texte hinein, wohl weil sie morbid veranlagt sind.