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9 Verletzte und Millionenschaden nach Wohnungsbrand

Nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses in Regensdorf mussten am Donnerstagabend neun Personen – darunter zwei Feuerwehrleute – mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in verschiedene Spitäler gebracht werden. Ein Mobiltelefon soll den Brand ausgelöst haben.

Anwohner erzählen, wie sie den Brand vom Donnerstagabend erlebt haben.

Anwohner meldeten kurz vor 20 Uhr, dass in einem Mehrfamilienhaus an der Gerenstrasse ein Feuer ausgebrochen sei, wie die Kantonspolizei Zürich am Freitag mitteilte. Die Feuerwehr evakuierte das Gebäude und löschte den Brand. Neun Personen - darunter zwei Feuerwehrleute - mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in verschiedene Spitäler gebracht werden.

Die Bewohner von neun Wohnungen konnten aufgrund der Schäden nicht ins Haus zurückkehren. Sie fanden entweder bei Bekannten oder Verwandten Unterschlupf oder wurden von der Gemeinde untergebracht.

Die restlichen Bewohner des betroffenen Wohnblocks seien von der Polizei aus ihren Wohnungen geholt worden, sagt Ursula Loos, die im Parterre lebt. «Es hat gepoltert an der Türe. Zuerst ging ich nicht aufmachen, aber als dann Sturm geläutet wurde, ging ich dann doch nachsehen.» Über drei Stunden musste sie in einem provisorisch errichteten Zelt vor ihrem Wonblock ausharren, bevor sie wieder in ihre Wohnung zurück kehren durfte.

Offenbar löste ein Mobiltelefon den Brand aus

Der Zürcher Unterländer hat auch mit anderen Anwohnern gesprochen, die sich am Freitagmorgen auf der Wiese vor dem Wohnblock versammelt hatten und Fotos schossen. Die Gespräche drehten sich um den Schrecken, den sie am Abend zuvor erlebt hatten und um die mögliche Brandursache. Gleich mehrere Personen erzählen, dass ein Iphone, das zum Aufladen an den Strom angeschlossen war, den Brand ausgelöst habe.

Tatsächlich bestätigt dann auch ein Sprecher der Kantonspolizei Zürich, dass vieles auf einen technischen Defekt hindeute und dass offenbar tatsächlich ein Mobiltelefon aus noch ungeklärten Gründen Feuer gefangen habe.

Die Besitzerin des Geräts habe zuerst vergeblich versucht, das Feuer selbst zu löschen. Sie konnte sich danach in Sicherheit bringen, musste aber wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital. Dieses konnte sie am späteren Donnerstagabend wieder verlassen und wurde inzwischen von der Polizei befragt.

SDA/mst/mcp

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