Regensberg

Felswand könnte durch Parkhaus-Bau gesichert werden

Die Untersuchungen zum Felssturz beim Schneggi-Parkplatz werden demnächst abgeschlossen. Entsprechende Informationen dazu gab es an der Gemeindeversammlung.

Die Wand, aus der sich Ende Mai die Gesteinsmassen in Regensberg gelöst hatten, soll nun gesichert werden.

Die Wand, aus der sich Ende Mai die Gesteinsmassen in Regensberg gelöst hatten, soll nun gesichert werden. Bild: Sibylle Meier

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Der offizielle Teil der Gemeindeversammlung in Regensberg war schnell erledigt. Die 33 anwesenden Stimmberechtigten (10,6 Prozent) hiessen die Rechnung einstimmig gut. Sie schliesst mit einem Plus von 38'000 Franken bei einem Aufwand von 2,26 Millionen Franken und einem Ertrag von 2,3 Millionen Franken. Im Budget war mit einem Verlust von 140'000 Franken ausgegangen worden.

Gemäss Gemeindepräsident Gregory Turkawka haben höhere Erträge zum Beispiel aus dem Verkauf der Aktien der Adusklinik und geringere Aufwendungen zum Beispiel bei der Gesundheit zum erfreulichen Ergebnis geführt. Die Bürgerinnen und Bürger haben unter Applaus fünf neue Regensbergerinnen und Regensberger in ihren Reihen aufgenommen: Jens und Ruth Oppermann aus Deutschland mit ihren beiden Kindern Amelie und Moritz, die beide in der Schweiz geboren wurden, und den aus Mazedonien stammende 33-jährige Avni Bajrami, der in der Schweiz aufgewachsen ist.

Geologische Untersuchung vor Ort

Am kommenden Montag, 17. Juni, findet die letzte geologische Untersuchung der Wand beim Schneggi Parkplatz statt. Von dort waren am 23. Mai 50 Tonnen Geröll auf den Platz gedonnert und haben ein Auto sehr stark beschädigt. «Nachdem die Wand herausgeputzt war, hat man festgestellt, dass sie von den Wurzeln gesprengt worden ist», erklärte Turkawka. Das sei ein natürlicher Vorgang. Jetzt gehe es darum, diese Wand zu sichern.

Eine Möglichkeit sei der Bau des Parkhauses, von dem schon lange die Rede ist. Man habe diesbezüglich auch mit dem Heimatschutz Kontakt gehabt. Jetzt wird eine Kommission gebildet, die sich mit den Möglichkeiten eines solchen Baus befasst. Turkawka wies darauf hin, wie wichtig es für die Gemeinde sei, Einnahmen aus Parkgebühren zu generieren. Gemeinde-App für die Kommunikation

Der Felssturz in Regensberg sorgte im Mai für grosses Aufsehen. Video: Michael Caplazi

Der Gemeindepräsident informierte auch über Ideen aus dem Zukunftsworkshop, der am 23. März stattgefunden hatte. Ein Wunsch ist die bessere Vernetzung unter den Einwohnerinnen und Einwohnern. Demnächst wird eine gemeindeeigene App, genannt Bee Keeper, als Testversion erhältlich sein. «Sowohl die Anonymität als auch der Persönlichkeitsschutz sind damit gewährleistet», versicherte Turkawka. Im Herbst werde es eine Veranstaltung zur Einführung dieser App für Interessierte geben. «Sollten wir uns dafür entscheiden, wären wir die erste Gemeinde in der Schweiz, die mit einer Social Media App vernetzt ist, bei welcher der Datenschutz garantiert ist.»

Für die Jugend wird ein Raum gesucht und verschiedene Verkehrsprobleme müssen gelöst werden. Mit einer Entrümpelungsaktion in öffentlichen Gebäuden und Privathaushalten, die ebenfalls für den Herbst geplant ist, soll erst einmal Platz geschaffen werden. «Dann sehen wir, wo allenfalls Raum leer geworden ist.» Um die Verkehrssituation zu analysieren, eine mögliche Tempobeschränkung einzuführen und Möglichkeiten zu diskutieren, den Lastwagenverkehr fernzuhalten, findet ein Treffen mit der Kantonspolizei statt. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 13.06.2019, 10:48 Uhr

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Schule und Kirche präsentierten Rechnung

Mit einem Ertragsüberschuss von über 100'000 Franken schliesst die Rechnung der Primarschule Regensberg bei einem Aufwand von 1,2 Millionen Franken und einem Ertrag von 1,3 Millionen Franken. Das Eigenkapital beträgt neu 880'000 Franken. Schulpflegepräsident Martin Heusser nannte vier Gründe für dieses positive Resultat: «Tiefere Ausgaben bei der Sonderschulung und Minderkosten bei den Liegenschaften sowie ein Mehrertrag bei der Tagesschule und höhere Steuereinnahmen.» Die Rechnung wurde einstimmig genehmigt.

Kirchenpflegepräsident Hannes Hinnen freute sich über die Anwesenheit von Liselotte Mahler als Visitatorin im Auftrag der Bezirkskirchenpflege. «Das ist eine Premiere», sagte er. Das Defizit der Rechnung beträgt etwas über 1000 Franken bei einem Aufwand von 249'000 Franken und einem Ertrag von rund 248000 Franken. Sie wurde einstimmig gutgeheissen.

Mit dem Projekt «Bänke raus» will man die Möglichkeit für eine freiere Gestaltung der Gottesdienste in der Kirche schaffen. «Wir haben eine Machbarkeitsanalyse in Auftrag gegeben», sagte Hinnen. Er wies auf den Zukunftstag vom kommenden Samstag, 15. Juni, hin, an dem von 9 bis 12.30 Uhr die Ideen für eine mögliche Fusion mit einer anderen Kirchgemeinde diskutiert werden. «Wir treten die Flucht nach vorn an und schauen, was dabei herauskommt», schloss Hinnen. (bag)

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