Zum Hauptinhalt springen

Abenteuerkitzel im Strohlager

Rechtzeitig auf die Frühlingsferien hin fängt die Saison für «Schlafen im Stroh» an. Während Familie Pfister aus Freienstein zum ersten Mal Strohlager anbietet, geht Landwirtin Regula Erb aus Bachs in die 18. Saison.

Regula Erb im Strohlager auf dem Huebhof in Bachs.
Regula Erb im Strohlager auf dem Huebhof in Bachs.
Madeleine Schoder

Seit diesem Frühling können Wanderer, Velofahrer, Schulklassen oder Familien in der Scheune auf dem Freiensteiner Puurehof im Rüedi auf frischem Stroh übernachten. «Eine Pension zu führen war schon immer mein Traum», sagt Gastgeberin Doris Pfister. Die Feuertaufe fand anfangs April statt, als eine Gruppe von zehn Kindern – ein Basketballteam – zusammen mit fünf Trainern im Strohlager übernachtete. «Die Kinder kamen aus Genf, und einige waren wohl zum ersten Mal überhaupt auf einem Bauernhof», erinnert sich Doris Pfister. Für Auffahrt hat sie bereits zwei Anmeldungen von Familien mit Kindern; und im September hat sich eine Hochzeitsgesellschaft angekündigt. Das Brautpaar wird seine Hochzeitsnacht dann aber doch nicht im Stroh verbringen, sondern im liebevoll umgebauten und mit allen Annehmlichkeiten ausgestatteten Bauwagen auf der Wiese vor dem Hof. Auch ein hundertjähriger, ebenfalls ausgebauter, Zirkuswagen steht als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung. Doris Pfister kam vor vier Jahren auf den Puurehof im Rüedi. Zuvor hatte sie über zehn Jahre in der Hotellerie gearbeitet. «Ich wollte hier ein neues Standbein im Agrotourismus aufbauen.» Ehemann Ueli musste nicht lange überredet werden. Was das Abenteuer «Schlafen im Stroh» alles mit sich bringen wird, darauf sind die beiden jetzt schon gespannt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.