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Anwohner schwanken zwischen Bedauern und Verständnis

Von der Fröschegrueb zeugt nur noch ein Haufen Bauschutt. Zwei Anwohner zeigen ein gewisses Verständnis für den Abbruch des zerfallenen Hauses.

Die Fröschegrueb ist Geschichte. Bloss noch Bauschutt und Altholz zeugen vom alten Gebäude nur wenige Schritte von der reformierten Kirche Regensdorf entfernt.
Die Fröschegrueb ist Geschichte. Bloss noch Bauschutt und Altholz zeugen vom alten Gebäude nur wenige Schritte von der reformierten Kirche Regensdorf entfernt.
Florian Schaer

Der Zank um die Fröschegrueb lässt sich nur noch auf dem Papier weiterführen. Dem historischen Haus selber nützt er nichts mehr. Obschon nur noch ein kleiner Teil der ursprünglichen Bausubstanz vorhanden war, führte das Gebäude zu einem langjährigen Rechtsstreit zwischen Gemeinde, Besitzer und Heimatschutz. Vor zwei Wochen liess der Besitzer einen Teil der Fröschegrueb aus Sicherheitsgründen abreissen. Den Teilabbruch – rund ein Fünftel des Hauses – ordnete er ohne vorgängige Information der Gemeinde an. Die Reaktionen der beteiligten Parteien sind nach dem gestern erfolgten Totalabbruch ähnlich – Wut beim Heimatschutz und eine Mischung zwischen Bedauern und Verständnis bei den Anwohnern.

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