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Auf dem Dorfplatz plätschert neu ein Brunnen

Die Stimmberechtigten von Dällikon haben anlässlich des 4000. Einwohners einen Brunnen auf dem Dorfplatz eingeweiht. Zuvor genehmigten sie an der Gemeinde-versammlung die Jahresrechnung der Politischen Gemeinde.

Nach der Gemeindeversammlung hat der Dälliker Gemeinderat Marc Huber den neuen Brunnen feierlich enthüllt.
Nach der Gemeindeversammlung hat der Dälliker Gemeinderat Marc Huber den neuen Brunnen feierlich enthüllt.
Urs Brunner

90 stimmberechtigte Dälliker haben sich am Dienstagabend auf dem Dorfplatz zur Gemeindeversammlung eingefunden (3,8 Prozent). Sie genossen sichtlich entspannt den prächtigen Sommerabend und hörten sich die kurzen Ausführungen von Gemeindepräsident René Bitterli zur Jahresrechnung der Politischen Gemeinde an. Diese schliesst mit einem Plus von knapp 215 000 Franken, dies bei einem Aufwand von 24,8 Millionen Franken.

Der Grund für das erfreuliche Ergebnis ist ein Buchgewinn von knapp 600 000 Franken durch den Verkauf der Bahngeleise im Dälliker Industriegebiet. «Damit haben wir nicht gerechnet», räumte der Gemeindepräsident ein, «ohne den Buchgewinn hätten wir ein Minus geschrieben.» Beim Posten Gesundheit, dem Sorgenkind der Gemeinde wie Bitterli sagte, sei es extrem schwierig, die Kosten zu budgetieren.

Da verzeichnete die Gemeinde einen Mehraufwand von etwas mehr als 400 000 Franken gegenüber dem Budget. Bei der Sozialen Wohlfahrt war der Mehraufwand um knapp 89 000 Franken grösser als vorgesehen. Bitterli zeigte sich dennoch zufrieden: «Die härtere Gangart beginnt zu greifen, und die Ausgaben sinken langsam.»

Die Stimmberechtigten genehmigten die Jahresrechnung ohne Gegenmehr. Weiter sagten sie auch Ja zur Bauabrechnung für die Neugestaltung des Pausenplatzes der Schulanlage Leepünt. Nach der Versammlung überraschte der Gemeindepräsident den Dälliker Bauern Ruedi Rüegg mit einer Ehrung. Rüegg hat während 50 Jahren die Strassen Dällikons vom Schnee befreit.

Lämpchen beleuchten dasWasser im Brunnen

Gefeiert hat die Gemeinde auch die Marke von 4000 Einwohnern und anlässlich dieser runden Zahl der Bevölkerung einen Brunnen geschenkt. «Wir wollten nicht einfach eine Person beschenken, sondern etwas Beständiges und für die ganze Bevölkerung Sichtbares machen», sagte Bitterli.

Viele Anwesende begutachteten nach der Rede des Gemeindepräsidenten den Brunnen und entdeckten freudig, dass nachts Lämpchen im Wasser leuchten und auf Knopfdruck ein Wasserspiel läuft. Einige probierten das Wasserspiel gleich aus und bespritzten einander, während andere eine Wurst vom Grill verzehrten.

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