Buchs

150 Sekundarschüler werden im Januar zügeln

Die Sekundarschule Regensdorf/Buchs/Dällikon baut ein zweites Schulhaus in Buchs. Jetzt steht der Rohbau.

Vertreter der Schule feiern mit den Bauarbeitern die Fertigstellung des Rohbaus. Das Schulhaus ist Ende Jahr bezugsbereit.

Vertreter der Schule feiern mit den Bauarbeitern die Fertigstellung des Rohbaus. Das Schulhaus ist Ende Jahr bezugsbereit. Bild: Urs Weisskopf

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Die Sekundarschule Petermoos erhält bald mehr Raum. Rund 100 Bauarbeiter und Behördenmitglieder feierten am Donnerstag die Fertigstellung des Rohbaus. 30 bis 40 Firmen sind am Bau beteiligt.

«Auf grossen Baustellen wie dieser hier lernt man die Leute wirklich kennen, so entstehen Freundschaften.»Sandro Zaccaria, Bodenleger

Von der Firma MüPa Bodensysteme etwa waren die beiden Bodenleger Sandro Zaccaria und Roki Bkhairi am Fest. Sie werden erst ab 5. August auf der Baustelle in Buchs tätig sein. «Wir freuen uns, dass wir länger da bleiben werden», sagte Zaccharia. «Auf grossen Baustellen wie dieser hier lernt man die Leute wirklich kennen, so entstehen Freundschaften.»

Er und Bkhairi bringen jeweils eine Kaffeemaschine auf die Baustelle mit, das komme immer sehr gut an. Die beiden Bodenleger werden auf den 1500 Quadratmeter Boden im 3-stöckigen Gebäude das Linoleum verlegen, was einen bis zwei Monate dauern wird.

Die Bauarbeiten sind seit deren Beginn im Juli 2018 ohne Unfälle oder sonstige nennenswerte Zwischenfälle vonstatten gegangen, wie die Präsidentin der Schulpflege, Marlise Fahrni, an der Aufrichte sagte. Derzeit platze das «Pemo» mit seinen 300 Schülerinnen und Schülern aus allen Nähten. Sie freue sich darum, dass die neuen Räume in wenigen Monaten bezugsbereit sind.

Bau für 11,7 Millionen

Im November 2015 fanden die Urnenabstimmungen für den Schulhausneubau und die Dreifachturnhalle in den drei Kreisgemeinden Regensdorf, Buchs und Dällikon statt. Die Turnhalle wurde in einer ersten Bauetappe realisiert und ist bereits in Betrieb. Der Baustart für den Schulhausbau erfolgte im Juli 2018. Die Baukosten für das Schulhaus betragen rund 11,7 Millionen Franken.

Nach den Sommerferien startet die Sek mit rund 300 Schülerinnen und Schülern noch im alten «Pemo». Im Dezember wird das neue Gebäude dann fertig sein, und der Umzug kann beginnen. Ab Januar 2020 wird rund die Hälfte der Schülerinnen und Schüler in den neuen Räumlichkeiten unterrichtet.

Die wachsenden Schülerzahlen der kommenden Jahre kann die Sek dann dank den freien Räumen im alten Gebäude auffangen.

Raum für 150 Schüler

Wie viele Räume entstehen denn im neuen dreistöckigen Gebäude? Die Schule wird um drei Lernlandschaften für total 150 Schülerinnen und Schüler erweitert. Das heisst es entstehen drei sogenannte Lernateliers, wo 50 Jugendliche in einem Raum selbständig arbeiten, dazu Gruppenräume und neun Klassenzimmer, wie Fahrni sagt. Ebenfalls im Neubau sind zwei Naturkundezimmer, fünf Werkstätten, ein Arbeitszimmer für die Lehrerschaft und ein Musikraum untergebracht.

Mit dem Neubau sind die Bautätigkeiten auf dem «Pemo»-Areal vorerst abgeschlossen. Nur die Sanierung des alten Pausenplatzes steht dann noch auf der Wunschliste der Schule.

Sobald das neue Sekschulhaus fertig ist, beginnt die Primarschule gegenüber dem «Pemo» mit dem Bau eines Kindergartens und einer Sporthalle.

Erstellt: 21.06.2019, 16:12 Uhr

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