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Baustart für das Buchser Seniorenzentrum

Die Bauarbeiten für das Seniorenzentrum an der Mülibachstrasse sind offiziell im Gang. Alt-Regierungsrätin Rita Fuhrer legte als Verwaltungsrätin gleich selber Hand an.

Als hätte sie nie etwas anderes gemacht, bewegte Rita Fuhrer, Alt-Regierungsrätin und Verwaltungsrätin der BH Group, den Bagger anlässlich des Spatenstichs.
Als hätte sie nie etwas anderes gemacht, bewegte Rita Fuhrer, Alt-Regierungsrätin und Verwaltungsrätin der BH Group, den Bagger anlässlich des Spatenstichs.
Leo Wyden

Eben hat sie noch mithilfe eines Spatens kleine Erdballen aus dem gefrorenen Boden gehoben und schon sitzt sie im 32 Tonnen schweren Bagger und hantiert mit dem schweren Gefährt, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Rita Fuhrer, Alt-Regierungsrätin und Verwaltungsrätin der BH Goup, besiegelte am Montag gemeinsam mit den Verwantwortlichen und den Architekten den Baustart des Seniorenzentrums Senevita Mülibach.

Unweit des Bahnhofs Buchs-Dällikon entstehen 18 Wohnungen und 81 Pflegeplätze für rund 100 Bewohner. Das rund 40 Millionen schwere Projekt verwirklicht die BH Group gemeinsam mit der Trevita AG, mit der Senevita AG als Investorin und künftige Betreiberin sowie mit der Thalmann Steger Architekten AG. Läuft alles nach Plan, sind die Bauarbeiten des vierstöckigen Gebäudes im Frühling 2019 abgeschlossen. «Im Hockey würde man sagen, das erste Drittel ist durch», erklärte Werner Müller, Leiter Unternehmensentwicklung der Senevita, den Zeitplan.

Treffpunkt für Jung und Alt

Das Seniorenzentrum will altersgerechte Wohnungen und Pflegezimmer bieten, in denen die Bewohner ihren Alltag selbstbestimmt gestalten können. Dabei entscheiden sie, wann und wieviel Unterstützung sie in Anspruch nehmen möchten. «Wir bieten den Senioren eine gewisse Art Sicherheit», sagte Müller.

Nebst den Wohneinheiten wird das Zentrum unter anderem über ein Restaurant und eine Bibliothek verfügen. Mit dem öffentlichen Restaurant, das 50 bis 60 Plätze bietet, hofft man, Leute aus dem umliegenden Gewerbe sowie junge und alte Gäste anzulocken. «Eine Vermischung ist uns sehr wichtig», sagte Daniel Dahinden, Verwaltungsratspräsident der BH Group. So ist das Gebiet Wüeri, wo das Seniorenzentrum zu stehen kommt, eine Wohn- und Gewerbezone. «Die Gegend hier wird sich weiter entwickeln. Das Seniorenzentrum kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten.» Dahinden erachtet den Standort an der Mülibachstrasse als ideal. «Näher am Bahnhof kann man fast nicht sein.»

Zeitnahe Umsetzung

Doch genau diese Standortfrage schlug vor einem knappen Jahr noch hohe Wellen. In mehreren Leserbriefen bekundeten Buchserinnen und Buchser ihre Mühe mit dem Ort «direkt neben dem Industriegeleise und weit ab vom ‹Schuss›». Sie hätten den Alternativvorschlag im Gebiet Chratz nahe des Dorfkerns bevorzugt, welcher allerdings einen entscheidenden Makel hat: Er befindet sich in der Reservezone und hätte eingezont werden müssen. Er war deshalb relativ schnell vom Tisch.

Aufgrund des grossen Bedürfnisses nach Seniorenwohnungen im Raum Buchs sehen die Verantwortlichen die zeitnahe Umsetzung als einen grossen Pluspunkt des Projekts Mülibach. Sie sind sich einig, dass hier ein zukunftsweisendes Gebäude entsteht. «Das Thema Älterwerden geht alle etwas an. Es geht hier auch um unsere Zukunft», sagte Rita Fuhrer.

Das Zentrum ist primär für die Buchser Bevölkerung gedacht, steht aber auch anderen Furttalern offen. Die Preise für die verschiedenen Wohneinheiten richten sich an den Mittelstand. «Wir bieten hier keine Wohnungen im Hochpreissegment an», betonte Werner Müller.

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