Eduzis

Begleitung muss nicht mit dem Schulabschluss enden

Sechs Punkte umfasst das Programm der Legislaturziele der Sekundarschulpflege Niederhasli Niederglatt Hofstetten. Es sieht unter anderem im Zusammenhang mit dem Berufswahlprozess eine Betreuung nach der obligatorischen Schulzeit vor.

Die Schulpflege mit Präsidentin Sandra Monroy, rechts im Bild, präsentierte die Legislaturziele der Lehrerschaft der Sekundarschulgemeinde Niederhasli Niederglatt Hofstetten.

Die Schulpflege mit Präsidentin Sandra Monroy, rechts im Bild, präsentierte die Legislaturziele der Lehrerschaft der Sekundarschulgemeinde Niederhasli Niederglatt Hofstetten. Bild: pd

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Ziel der Sekundarschule Eduzis ist es, für alle Schulabgängerinnen und -abgänger eine passende Anschlusslösung zu finden. «Wo nötig, begleiten wir ein paar wenige Jugendliche auch noch nach Abschluss ihrer Schulzeit an unserer Schule», sagt der Leiter Bildung, Marco Stühlinger. Das könne jenen helfen, die sich mit den neuen Aufgaben einer Berufslehre nicht von Anfang an zurecht finden. «Wir gehen davon aus, dass es ihnen leichter fällt, mit Unsicherheiten und Problemen fertig zu werden, wenn sie sich an eine ihnen bereits vertraute Person wenden können.»

Für Schulpflegepräsidentin Sandra Monroy ist es eine logische Folge des Kernauftrags der Schule, die jungen Leute für ein Leben in der Gesellschaft und in der Berufswelt vorzubereiten. «Die Idee dafür stammt ganz klar aus dem pädagogischen Bereich, die wir als Schulpflege gutheissen», sagt sie. «Zudem wirkt sich diese Unterstützung beim Erlernen eines Berufes aus, um möglicherweise spätere Sozialfälle zu vermeiden.»

Zum Punkt Pädagogik und Sonderpädagogik gehört auch die Vereinheitlichung des Berufswahlprozesse für die beiden Schulhäuser Seehalde in Niederhasli und Eichi in Niederglatt. Das gleiche gilt für die Vorbereitungen für weiterführende Schulen nach Abschluss der Sekundarschule, die gemäss Legislaturziel professionalisiert wird, um eine nachhaltig gute Quote zu erreichen. Ein wichtiges Thema ist die Begabungsförderung, bei der gewisse Talente möglichst vieler Schülerinnen und Schüler individuell gefördert werden.

Einheitlicher Standard für Prozesse

Reglemente und Prozesse werden vereinheitlicht und für die gesamte Schulgemeinde definiert. «Dazu gehört auch die Mitwirkung des Elternrats», betont Monroy. Verbessert wird die Zusammenarbeit beim Übergang zwischen den einzelnen Bildungsstufen. «Die Kooperation mit der Primarschule läuft bereits jetzt gut», sagt Monroy. «Trotzdem sehen wir noch weitere Möglichkeiten für eine Intensivierung.» Weiter gehe es jetzt darum, auch die Kontakte für die Übergänge von der Sek 1 zur Sek 2 und weiterführende Schulen zu stärken.

Für die Verantwortlichen bei Eduzis ist klar, dass es nicht reicht, nur Geräte für den digitalen Bereich anzuschaffen. «Wir streben eine Zusammenarbeit mit der pädagogischen Hochschule an», sagt die Schulpflegepräsidentin. «Ein Mehrwert mit der neuen Technologie ergibt sich nur, wenn neben der richtigen Ausrüstung für Anwendende auch die entsprechenden Kenntnisse für die effiziente Nutzung vorhanden sind.»

Standortvorteil für den Arbeitsplatz

Der Leiter Bildung ist überzeugt davon, dass der Schulstandort von Eduzis gegenüber der Stadt Zürich als Arbeitsplatz Vorteile hat. «Wir sind hier auf dem Land viel flexibler als in der Stadt, wo zentral organisierte Strukturen vorherrschen.» Man könne schneller auf Veränderungen reagieren und sei daran interessiert, auch Lehrpersonen zu fördern und ihnen Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten. Gemäss Legislaturziel geht es darum, diesen Standortvorteil weiter zu entwickeln und die Attraktivität des Arbeitsplatzes zu stärken und auszubauen.

Erstellt: 11.12.2018, 16:06 Uhr

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