Weiach

Budget sorgte auch in Weiach für Diskussionen

Die Budgets der Politischen Gemeinde, der Primarschulgemeinde und der Kirchgemeinde wurden an der Gemeindeversammlung gutgeheissen. Zu reden gab das neue Harmonisierte Rechnungslegungsmodell 2

In Weiach sinkt der Gesamtsteuerfuss im kommenden Jahr um 2 Prozent.

In Weiach sinkt der Gesamtsteuerfuss im kommenden Jahr um 2 Prozent. Bild: Keystone

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Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Weiach kann ihre Kirche umfassend renovieren. Die Kirchgemeindeversammlung hiess den beantragten Baukredit in Höhe von 940000 Franken am Donnerstagabend im Gemeindesaal des Mehrzweckgebäudes gut. Die Rechnungsprüfungskommission hatte wegen der langen Abschreibungsdauer Ablehnung empfohlen. Wie Kirchenpfleger Patrick Smolders ausführte, hätten nachträgliche Abklärungen ergeben, dass die Abschreibungen auch über das Eigenkapital möglich seien. Die Zustimmung erfolgte nach kurzer Diskussion mit 31 zu 8 Stimmen.

Ohne Gegenstimmen gutgeheissen wurden die Budgets der Politischen Gemeinde, der Primarschulgemeinde und der Kirchgemeinde. Zu reden gab das neue Harmonisierte Rechnungslegungsmodell 2, das dazu führte, dass der Gemeinderat seinen Voranschlag noch in letzter Minute anpassen musste. Die vom Kanton vorgeschriebene Anpassung, die mit einem grossen Zeitaufwand verbunden gewesen sei, stösst bei Gemeindepräsident Stefan Arnold auf Unverständnis, «da es sich um reine Buchwerte handelt», erklärte er der Versammlung. Aber Gesetz sei Gesetz, der Gemeinderat halte sich daran.

Steuerfuss wird reduziert

Die 61 anwesenden Weiacher Stimmberechtigten (5,6 Prozent) der Politischen Gemeinde hiessen das Budget 2019 gut. Dieses sieht bei einem Aufwand von rund 8,5 Millionen Franken und einem Ertrag von 8,8 Millionen einen Ertragsüberschuss von 292 000 Franken vor. Der Steuerfussanteil der Politischen Gemeinde wurde wie im Vorjahr auf 13 Prozent festgesetzt. Da die Primarschulgemeinde ihren Steuerfussanteil bei 54 Prozent belässt und die Oberstufenschule ihren Anteil um 2 Prozentpunkte kürzen will, dürfte sich ein Gesamtsteuerfuss von 89 Prozent ergeben – also 2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Diskussionslos und einstimmig hiess die Versammlung der Primarschulgemeinde die Erhöhung des Schulverwaltungspensums vom 70 auf 80 Prozent. Auch die Auslagerung der Finanzaufgaben der Primarschule an die Politische Gemeinde passierte ohne Gegenstimmen. (cyp)

Erstellt: 30.11.2018, 11:57 Uhr

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