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Camping mit Schlaghose und Turbulenzen

Eine turbulente Komödie auf einem Campingplatzhat sich der Dramatische Verein Stadel diesmal vorgenommen.Darin gerät der Camper-Alltag eines pensionierten Paares ziemlich­ aus den Fugen. Premiere ist diesen Samstag.

Die vier Damen rüsten sich beim gemeinsamen Kaffeekränzchen auf dem Campingplatz für den Marktbesuch im italienischen Städtchen Luino.
Die vier Damen rüsten sich beim gemeinsamen Kaffeekränzchen auf dem Campingplatz für den Marktbesuch im italienischen Städtchen Luino.
Strolchfoto.ch / Lorenz Schmid

Sommer 1974 auf einem idyllischen Campingplatz im Tessin: Seit ihrer Pensionierung ver­bringen Gisela und Armin Stämpfli jede Saison auf ihrem Jahresplatz in der Sonnenstube der Schweiz. Ihr Tagesablauf ist bestens eingespielt. Bereits zum Morgenkaffee widmet sich Gisela jeweils dem ersten Kreuzworträtsel. Sie sitzt draussen vor ihrem Wohnwagen, damit sie den Überblick über das Geschehen auf dem ganzen Platz hat.Denn ihr entgeht nichts. Jede Begebenheit betratscht sie mit ihrer Nachbarin bis ins Detail. Mit flotten Sprüchen und den gän­gigen Männerweisheiten unter­malen die Ehegatten den gemüt­lichen Camper-Alltag.

Die Neuen bringen Unruhe

Als eines Morgens die Familie Wipf auf der benachbarten ­Parzelle ihr Zelt bezieht, wird schnell klar, dass Vater Wipf nicht wirklich freiwillig Campingferien macht, sondern sich dem Willen seiner Frau Karin und Tochter Gina beugen musste.

Kaum angekommen, muss sich der umsorgende Vater Wipf auch noch mit dem jungen und attraktiven Luca herumschlagen. Der Sohn des Platzwartes macht der jungen Gina unablässig Avancen.

Als dann Alexandra und Ingo Moser als Camping-Grünschnäbel in der Nachbarschaft der drei Familien ihr Zelt aufschlagen, steigt der Unterhaltungswert auf dem Platz nochmals erheblich.

Reise in die 1970er-Jahre

Die Komödie in drei Akten stammt aus der Feder von Marcel Schlegel; Regie führt Gallus Ottiger­, der das Stück auch bearbei­tet und zeitlich in die frühen­ 1970er-Jahre zurück­versetzt hat. Das Publikum im Stadler Neuwis-Huus kann sich in Sachen Mode also auf Schlaghosen, Kotletten und Föhn­frisuren freuen.

red

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