Niederhasli

Das Providurium wird nicht saniert

2021 will Niederhasli im Dorfzentrum einen neuen Doppelkindergarten bauen. Im nächsten Frühjahr soll das Vorprojekt samt Kostenschätzungen auf dem Tisch liegen.

Die Pavillonbauten am Zentrumsweg ist sanierungsbedürftig. Doch der Kindergarten soll einen Neubau auf dem Areal Rossacker erhalten.

Die Pavillonbauten am Zentrumsweg ist sanierungsbedürftig. Doch der Kindergarten soll einen Neubau auf dem Areal Rossacker erhalten. Bild: Sibylle Meier

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Wenn ein Provisorium-Pavillon aufgestellt wird, und dieser dann so lange stehen bleibt, dass er im grösseren Stil sanierungsbedürftig wird, dann spätestens spricht man auch in Niederhasli von einem Providurium. Das ist beim Doppelkindergarten der Fall, der seit weit über 10 Jahren am Zentrumsweg, auf dem Grundstück hinter dem Gemeindehaus steht. Der Gemeinderat hat entsprechend entschieden, einen Neubau realisieren zu wollen, und zwar auf dem Areal der Schuleinheit Rossacker, zu welcher dieser «Kindsgi» ja eigentlich auch gehört. Der geplante Neubau soll einerseits wieder einen Doppelkindergarten, andererseits aber auch Räume für Tagesstrukturen und Mittagstisch beinhalten, die dann der ganzen Schuleinheit zur Verfügung stehen. Als Realisierungshorizont gibt die Gemeinderegierung das Jahr 2021 an, der Finanzplan enthält den Betrag von 3 Millionen Franken, «vorsorglich» wie der Gemeinderat sich ausdrückt.

Freier Platz für neue Projekte

Mit der Planung wolle man sicher genug früh beginnen, sagt Gemeindeschreiber Patric Kubli. Darum stünden die nötigen Projektierungsphasen schon für 2019 in der Agenda. Im eben erst von der Gemeindeversammlung abgesegneten Budget sind dafür insgesamt 150 000 Franken eingestellt.

Im Sinne eines Kickoffs soll nun bis im kommenden Frühjahr ein Vorprojekt mit Visualisierungen und vor allem auch mit konkreten Kostenschätzungen vorliegen. Wie die Behörde in ihrem Bericht ausführt, hat sie die Oberhasler Firma Urech Baumanagement damit beauftragt und einen ersten Kredit von 33 000 Franken gesprochen. Das Projekt werde durch die Liegenschaftenkommission begleitet und abgewickelt, führt der Gemeinderat dazu aus. Das Projekt und insbesondere der Kreditantrag müssen dann zu gegebener Zeit der Gemeindeversammlung zur Genehmigung unterbreitet werden.

Mit dem dereinstigen Abriss des Pavillons wird damit auch das gemeindeeigene 1000-Quadratmeter-Grundstück hinter dem Gemeindehaus wieder frei. Wie das Dorf das Land nutzen will, steht gemäss Gemeindeschreiber Patric Kubli nicht fest. «Wenn man das Gemeindehaus eines Tages verlängern wollte, stünde die Fläche sicher zur Verfügung – Das ist aber nicht heute oder morgen.»

Erstellt: 26.12.2018, 14:34 Uhr

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