Dällikon

Den Furttaler Gemüsebauern über die Schulter geschaut

Am Tag der offenen Gewächshäuser gab es Führungen durch die Gewächshäuser der Gebrüder Meier.

Die Furttaler Firma produziert Salate für den Schweizer Markt.

Die Furttaler Firma produziert Salate für den Schweizer Markt. Bild: Stephan Mark Stirnimann

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Wer am Samstag das Gelände der Gebrüder Meier Gemüsekulturen AG betrat, erlebte ein wahres Fest der Gaumenfreude. In den übergrossen «Wintergärten» produziert die Firma in dritter Generation Frischgemüse und Salate für den Schweizer Markt. Auf Führungen erklärten die Mitarbeitenden den Besucherinnen und Besuchern jeweils gruppenweise, wie die Produkte den Weg zu den Kunden im Detailhandel und in der Gastronomie oder zu den Marktfahrern oder Verarbeitungsbetrieben finden.

Seniorchef Fritz Meier stellte sich ebenfalls als Tourguide zur Verfügung und erklärte im Gurkengewächshaus stolz, dass die Snackgurken in der eigenen Rüsterei abgepackt werden. Bis zu 1000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Chance, den Furttaler Gemüseanbauern am Tag der offenen Gewächshäuser über die Schulter zu schauen. Auf rund 100 Hektaren Freiland und neun Hektaren Gewächshausfläche wachsen auf dem Gemeindegebiet von Buchs und Dällikon Gemüse und Salat nach strengen ökologischen Richtlinien.

Gemüse beim Hof kaufen

Die am häufigsten gestellte Frage am Tag der offenen Gewächshäuser lautete, ob die Salate und das Gemüse «Bio» seien. «Weil nicht alle Pflanzen direkt im Erdboden verwurzelt sind, kann man lediglich von Nachhaltigkeit sprechen», sagte ein Mitarbeiter. Für Besucherin Lisa Bianculli aus Buchs reichte das aus.

Ihr sei es ein Bedürfnis, das Gemüse direkt beim Produzenten abzuholen. «Nachdem ich nun gesehen habe, wie hier sehr umweltschonend und ressourcenfreundlich produziert wird, werde ich das Erlenhof-Lädeli der Gebrüder Meier öfter besuchen», erklärte die ernährungsbewusste Buchserin.

Zusammen mit dem externen Standort in Hinwil, wo die Gebrüder Meier die schweizweit ersten CO2-freien Gewächshäuser mit einer Anbaufläche von 40000 Quadratmetern aufgestellt haben, produzieren sie 42 Produkte. «Unsere nächste Investition wird eine Heizung zur Abwärmenutzung sein», sagte Fritz Meier junior.

Beliebtes «Wunderkohl»

Ein Publikumsmagnet war der Anblick Tausender fast reifer Pak-Choi-Pflanzen. Das sind nahe Verwandte des Chinakohls. Die als «Wunderkohl» immer beliebter werdende Pflanze ist nicht nur bei asiatischen Restaurants der Renner, sondern immer mehr auch auf hiesigen Esstischen zu finden. Die Furttaler Gebrüder Meier Gemüsekulturen AG besitzt zurzeit 40000 solcher Pflanzen und erntet täglich 1500 Stück davon. «Pak Choi in Sesamsauce ist eine Delikatesse», sagte eine Besucherin im Gewächshaus. «Gut bekömmlich und schnell zubereitet – und das sogar mit einem lokalen Produkt», schwärmte sie.

Erstellt: 15.09.2019, 15:41 Uhr

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Bonus-Angebote

Bonus-Angebote

Alle Bonus-Angebote im Überblick.