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Den Standortvorteil nicht nur erhalten, sondern ausbauen

Die einheimische Wirtschaft schaue auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück, sagen die Gewerbler Jürg Sulser aus Otelfingen und Ruedi Landolt aus Eglisau. Das Gewerbe dürfe sich aber neuen Ideen nicht verschliessen.

Von heiter bis bewölkt: Vielen Wirtschaftsbranchen im Zürcher Unterland (im Bild die Industrie Otelfingen) geht es gut. Andere müssen sich einem Strukturwandel unterziehen.
Von heiter bis bewölkt: Vielen Wirtschaftsbranchen im Zürcher Unterland (im Bild die Industrie Otelfingen) geht es gut. Andere müssen sich einem Strukturwandel unterziehen.
Daniel Zannantonio

«Verhalten optimistisch» ist eine der Redewendungen, welche die Schweizer Wirtschaft für die Beurteilung eines Geschäftsjahres oder den Ausblick in die Zukunft gerne verwendet. Wie fällt Ihre nationale ­Bilanz für 2014 aus?

Ruedi Landolt: Im Vergleich zu vielen anderen Ländern herrscht in der Schweiz annähernd Vollbeschäftigung. Diesen positiven Aspekt gilt es natürlich zu erhalten. Wir liefern immer noch qualitativ hochwertige Arbeit und Produkte ab. Obwohl der wirtschaftliche Gegenwind aus dem Ausland stärker geworden ist – Stichworte Steuerabkommen oder Personenfreizügigkeit –, sind auch kleine Firmen im offenen internationalen Markt erfolgreich. Jüngstes Beispiel: Die Weltraummission Rosetta mit der Landung auf dem Kometen Tschuri passierte mit Beteiligung schweizerischer KMU im Umfeld der Universität Bern. Für den Standort Schweiz habe ich im Moment wenig Bedenken.

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