Zum Hauptinhalt springen

Die andere Seite des Spitzensports

Die Autoren Christof Gertsch und Benjamin Steffen lasen in der Bibliothek aus ihrem Buch «Ariella Kaeslin – Leiden im Licht» und erzählten die Geschichte einer Turnerin, deren Karriere nicht so glanzvoll war, wie alle meinten.

Die beiden NZZ-Journalisten Benjamin Steffen (links) und Christof Gertsch lasen in Otelfingen aus ihrem Buch über die frühere Spitzenkunstturnerin Ariella Kaeslin.
Die beiden NZZ-Journalisten Benjamin Steffen (links) und Christof Gertsch lasen in Otelfingen aus ihrem Buch über die frühere Spitzenkunstturnerin Ariella Kaeslin.
Lorina Schudel

Ariella Kaeslin, dreimal Sportlerin des Jahres, Fünfte an den Olympischen Spielen 2008, Europameisterin und Vizeweltmeisterin 2009. Die Erfolge der ehemaligen Schweizer Kunstturnerin lassen sich sehen. Eine glanzvolle Karriere, könnte man meinen.

Im Jahr 2011, ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London, folgte dann der überraschende Rücktritt. Über die Gründe wurde spekuliert, niemand dachte, dass das «Schätzchen der Nation» am Ende war. Am Ende ihrer Kräfte, am Ende einer qualvollen Karriere mit dem immer gleichen Tagesablauf, den immer gleichen Demütigungen und den immer gleichen Selbstzweifeln. Dass diese Karriere eine dunkle Seite hatte, fern von den Scheinwerfern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.