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Die Gefangenen in Regensdorf arbeiteten 1925 auf dem Feld

Kies vor Ort war mitunter ein Grund, warum Regensdorf das Rennen als Standortgemeinde machte, als der Kanton den Bau einer Strafanstalt plante.

Die Kiesgrube bei der Strafanstalt Regensdorf mutierte zur Abfalldeponie und musste vor dem Bau der heutigen Justizvollzugsanstalt Pöschwies saniert werden.
Die Kiesgrube bei der Strafanstalt Regensdorf mutierte zur Abfalldeponie und musste vor dem Bau der heutigen Justizvollzugsanstalt Pöschwies saniert werden.
Foto: ETH-Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz/Fotograf: Walter Mittelholzer

Das Foto aus dem ETH-Bildarchiv zeigt die 1901 eröffnete Strafanstalt Regensdorf. Links im Bild – am Ostrand der Gefängnismauern – liegt von Bäumen gesäumt eine Kiesgrube. Kies vor Ort war mitunter ein Grund, warum Regensdorf das Rennen als Standortgemeinde machte, als der Kanton den Bau einer Strafanstalt plante. Was auf dem Foto von 1925 nicht zu sehen ist: In der Kiesgrube hatte man allen möglichen Abfall verscharrt.

Noch mehr Probleme mit ehemaligen Kiesgruben

Bevor auf dem Areal der alten Strafanstalt die heutige Justizvollzugsanstalt Pöschwies gebaut werden konnte, musste die ehemalige Goldgrube für teures Geld saniert werden. Gebaut wurde die heutige Pöschwies von 1981 bis 1995. Der Regensdorfer Historiker Lucas Wüthrich schreibt im aktuellen «Regan-Zunftblatt» über den Kiesabbau in Regensdorf: «Leider dienten auch mehrere andere Kiesgruben der Abfallentsorgung. Es ist vorauszusehen, dass es in dieser Beziehung noch bei einigen ehemaligen Kiesgruben Probleme geben wird.»

Die Gefangenen damals kannten die alte Kiesgrube wahrscheinlich gut: Zur Zeit des Fotos wurden sie auf den Äckern und Feldern ausserhalb der Gefängnismauern eingesetzt.

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