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«Die Natur ist meine Arbeitgeberin»

Was aussieht wie ein verwilderter Privatgarten ist das Refugium von Katrin Bürchler. Die 33-jährige Agronomin baut auf 2,5 Hektaren Land Gemüse und Obst an, das ihre Kundschaft vor Ort kaufen kann. Sie will das Sortiment erweitern und im Hofladen, der demnächst eröffnet wird, anbieten.

Die studierte Agronomin Katrin Bürchler aus Niederweningen sät Blumen, die auch zum Essen geeignet sind. Zum Beispiel Dahlien.
Die studierte Agronomin Katrin Bürchler aus Niederweningen sät Blumen, die auch zum Essen geeignet sind. Zum Beispiel Dahlien.
Sibylle Meier

Noch betreibt Katrin Bürchler ihren Garten als aufwendiges Hobby. Jeden Tag ist die junge Frau zwischen Stangenbohnen, farbiger Blumenpracht und Apfelbäumen anzutreffen. Die Direktzahlungen des Bundes sind nur für 0,3 Standardarbeitskräften berechnet.

Doch der Betrieb gibt mehr zu tun, die Gärtnerin arbeitet jeden Tag dort. Dabei kann sie ab und zu auf die freiwillige Mithilfe aus der Dorfbevölkerung zählen. «Am Sonntag mache ich nichts mit den Pflanzen», sagt sie, um gleich anzufügen «ausser wässern, wenn es nötig ist.» Sie macht viel von Hand, was ziemlich anstrengend ist, da sie nur wenige Maschinen besitzt. Doch für sie zählt vor allem, was die Natur zu bieten hat. «Sie ist meine Arbeitgeberin», erklärt sie ihre Haltung.

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