Zum Hauptinhalt springen

«Die Vorwürfe sind aus unserer Sicht klar widerlegt»

Der Gemeinderat von Regensdorf hat entschieden: Er ­akzeptiert das Urteil des Baurekursgerichts. Wie es nun im Fall Fröschegrueb weitergeht, erklärt Gemeindepräsident Max Walter im Interview.

So sieht das Areal heute aus. Vom Bauernhaus Fröschegrueb ist nur ein Geröllfeld übrig geblieben. Sibylle Meier
So sieht das Areal heute aus. Vom Bauernhaus Fröschegrueb ist nur ein Geröllfeld übrig geblieben. Sibylle Meier

Herr Walter, das Baurekurs­gericht rügt die Gemeinde ­Regensdorf in seinem Urteil vom 18. Februar. Nun hat der Gemeinderat entschieden, das Urteil zu akzeptieren und nicht weiterzuziehen. Weshalb?

Max Walter:Bezüglich der Rüge kann ich klarstellen, dass diese ­offensichtlich auf einem Irrtum beruht. Die Rüge bezieht sich auf unsere Erteilung der Baubewilligung. Diese ist aber klar unter Vorbehalt der laufenden Verfahren erteilt worden. Dem Baurekursgericht ist diese Tatsache wohl in der Hitze des Gefechts untergegangen. Wichtig scheint uns aber vor allem, dass beim Urteil auch klar herausgekommen ist, dass unsere Abbruchverfügung rechtens war. Insgesamt entspricht das Urteil, entgegen der Aussage des privaten Vereins Zürcher Heimatschutz, weitgehend unseren bisherigen Forderungen, ohne die unrealistischen Forderungen des Heimatschutzes aufzunehmen. Der Präsident der Vereinigung, Martin Killias, hat ja selber eine Woche vor dem Urteil noch sinngemäss gesagt, er wehre sich dagegen, dass ein Ballenberg entstehe, indem man einfach die Fassade wieder herrichte. So schnell kann man seine Meinung ändern …

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.