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«Doppelspur der Bahn wäre katastrophal für das Furttal»

Die vom Bund geplante doppelspurige Bahnlinie durchs Furttal bis nach Baden wäre für die Bevölkerung Segen und Fluch zugleich. Ein neues Konzept der SBB sieht gleichzeitig vor, dass in Zukunft zwei Fernzüge weniger über den Flughafen fahren sollen.

In Regensdorf fahren die Züge bereits im Viertelstundentakt. Wenn es nach dem Bund geht, soll das Angebot bald bis nach Baden ausgedehnt werden. Dazu wären aber doppelspurige Geleise nötig. Dies hätte auch negative Auswirkungen für die Bewohner des Furttals.
In Regensdorf fahren die Züge bereits im Viertelstundentakt. Wenn es nach dem Bund geht, soll das Angebot bald bis nach Baden ausgedehnt werden. Dazu wären aber doppelspurige Geleise nötig. Dies hätte auch negative Auswirkungen für die Bewohner des Furttals.
Leo Wyden

Bereits im Sommer 2014 berichtete der «Furttaler» über die Folgen, welche eine Doppelspur mit sich bringen würde. Das Thema ist auch heute noch nicht vom Tisch. Der Bund hält an seiner Idee fest, die Bahnlinien im Furttal auszubauen. Wird dieser Plan irgendwann umgesetzt, würden auch Gemeinden wie Buchs, Dällikon und Otelfingen von einem Viertelstundentakt im Zugverkehr profitieren. Bisher gibt es diesen nur bis zum Bahnhof Regensdorf.Max Walter, Präsident der Zürcher Planungsgruppe Furttal (ZPF), warnt: «Die Doppelspur wäre eine Katastrophe für die gesamte Region.» Der Grund: Mehr Geleise bedeuten auch mehr Güterzüge und diese bedeuten wiederum Lärm. «Unsere schönen Wohnlagen am Hang würden dadurch deutlich an Attraktivität einbüssen», sagt Walter. «Wir lassen bereits den Fluglärm über uns ergehen. Warum also noch mehr störende Geräusche erzeugen?»

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