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Ein ansprechendes Honigjahr

Die Imkerinnen und Imker des Bezirks Dielsdorf konnten dieses Jahr im Schnitt doppelt so viel Blütenhonig ernten wie der Rest der Schweiz. Honigtauhonig war etwas rarer.

Die Imkerinnen und Imker im Unterland waren 2017 durchaus zufrieden mit der Leistung ihrer Bienen.
Die Imkerinnen und Imker im Unterland waren 2017 durchaus zufrieden mit der Leistung ihrer Bienen.
Keystone

Im Durchschnitt ernteten die Schweizer Imkerinnen und Imker diesen Frühling eher magere 7,6 Kilogramm Blütenhonig pro Bienenvolk. Viel besser siehts im Zürcher Unterland aus, wie Urs Haberstroh, der Präsident des Imkervereins Bezirk Dielsdorf, am Freitag an der Herbstversammlung in Niederweningen bekannt gab: «Unsere vereinsinterne Statistik hat ergeben, dass pro Bienenvolk 14,85 Kilogramm Blütenhonig geerntet werden konnte.» Also fast doppelt so viel wie der Schweizer Durchschnitt. Im 2016 produzierten die Bienenvölker im Bezirk Dielsdorf im Schnitt 14 Kilo Blütenhonig.

Vom Honigtauhonig, der im Sommer geerntet wird, fielen im Schweizer Durchschnitt 18,6 Kilo pro Volk an. Die Unterländer Imker mussten sich mit 11,5 Kilo zufrieden geben. Im Vergleich mit 2016 ist dies jedoch für die Imker erfreulich, denn damals waren es nur 6,8 Kilogramm pro Volk.

Honigtauhonig produzieren die Bienen aus den zuckerhaltigen Ausscheidungen von Blatt- und Schildläusen, dem sogenannten Honigtau.

17 Neuimker unterwegs

Das Ausbildungsangebot des Imkervereins Bezirk Dielsdorf stösst nach wie vor auf Interesse. Am Grundkurs, der zwei Jahre dauert und aus 18 halben Tagen besteht, nehmen 17 Neuimkerinnen und -imker teil. Als Ausbildner wirken Angelo Cia (Oberglatt) sowie Caroline Schütz und Lisa Gassmann (beide Rümlang).

Auch der von Zuchtchef Bruno Pini, Oberweningen, geleitete Königinnenzucht stiess auf gutes Interesse. Die sechs halbe Tage umfassende Ausbildung schlossen fünf Imkerinnen und Imker mit Erfolg ab.

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