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Ein Hoch auf den goldenen Kolben

Bea und Martin Leeger würdigen nächstes Wochen­ende mit einem Fest den Zuckermais – eine Gelegenheit für alle, die Maisglace und -bier probieren und das Tanzbein schwingen mögen.

Aus ihrem Zuckermais machen Bea und Martin Leeger nicht nur Salat, sondern auch Glace und Bier.
Aus ihrem Zuckermais machen Bea und Martin Leeger nicht nur Salat, sondern auch Glace und Bier.
Sibylle Meier

Rätselfrage: Was ist gelb und strahlt selbst dann noch über das ganze Gesicht, wenn es im brodelnden Kochtopf sitzt? Tipp: Die beiden auf dem Foto sind es nicht.

Er heisst Cholbi, und er hält auf Twitter nicht nur seinen blättrigen Daumen nach oben, sondern auch all jene auf dem Laufenden, die von Unterländer Zuckermais nicht genug bekommen können. Denen hat er auch wieder etwas zu berichten: Nächstes Wochen­ende ist Zuckermaisfest.

Schwatzen, Essen und Tanzen

Dass Mais längst nicht nur direkt vom Grill gut schmeckt, wissen die Besucher des Zuckermais­festes bei Bea und Martin ­Leeger längst – sie verköstigen sich dafür mit Maishamburger, Maisglace und Maisbier, und zum Mais­salat gibts zur Abwechslung eine Bau­ern­wurst oder ein Steak. Seit 2002 huldigt die Familie jedes Jahr der Süsse und Vielfalt der goldenen Kolben, die auf ihren Feldern gedeihen.

Letztes Jahr zog das Hoffest über 500 Fans und Neugierige nach Steinmaur, die bis in die frühen Morgen­stunden zum Tanzen, «Spachteln» und Schwatzen blieben. «Eine Festbühne sieht man ­heute nicht mehr allzu oft – deshalb schätzen viele Besucher die unsrige», erklärt Martin Leeger.

Genauso soll es dieses Jahr ­wieder werden. Dafür stehen ab nächster Woche sieben Freiwillige auf der Matte, die mit Bea und Martin Leeger das Zelt und die Bühne aufstellen, die Bar ­installieren und alles festlich deko­rieren. «Wir sind ein ein­gespieltes Team», sagt Martin Leeger­. Zwar würden die Fest­vorbereitungen einen Brocken Arbeit bedeuten – nebst dem ­ganzen Tagesgeschäft auf dem Hof. «Dennoch heisst es jedes Jahr nach dem Fest, dass wir es noch­mals durchführen wollen.»

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