Rümlang

Ein Rücktritt mit Ansage bei Dormakaba

Im Jahr 2018 wird es an der Spitze des Dorma­kaba-Konzerns zu einem Wechsel kommen. An der General­versammlung in Regens­dorf hat Verwaltungsratspräsident Ulrich Graf seinen Rücktritt angekündigt.

Seit elf Jahren ist Ueli Graf Verwaltungsratspräsident des Dormakaba-Konzerns. 2018 tritt er nicht mehr zur Wiederwahl an.

Seit elf Jahren ist Ueli Graf Verwaltungsratspräsident des Dormakaba-Konzerns. 2018 tritt er nicht mehr zur Wiederwahl an. Bild: dormakaba

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Über 40 Jahre war Ulrich Graf für das Unternehmen Dorma­kaba tätig und präsidiert den Verwal­tungsrat seit elf Jahren. An der ordentlichen Generalversammlung des Schliesstechnikkonzerns hat Graf angekündigt, sich an der kommenden Gene­ralversammlung nicht mehr der Wiederwahl zu stellen.

Er wird auf diesen Zeitpunkt die Aufsicht und die strategische Leitung des Unternehmens mit Sitz in Rümlang in neue Hände geben.An der Generalversammlung in Regensdorf wurde der 72-jährige Elektroingenieur ETH gestern von den 476 persönlich anwesen­den Aktionären für das aktuelle Amtsjahr bestätigt, genauso­ wie alle anderen Mitglieder des Verwaltungsrates und des Vergütungsausschusses.

Insgesamt waren gut 2,57 Millionen stimmberechtigte Na­men­ak­tien vertreten. Das entspricht 61,21 Prozent des im Handels­register eingetragenen Aktienkapitals. 72 Prozent der Aktien von Dorma­kaba sind in Publikumsbesitz. Die restlichen Aktien werden von den Pool- Aktio­nären sowie dem Verwaltungsrat und der Konzernleitung gehalten. Die Pool-Aktionäre setzen sich aus den ursprünglichen Besitzerfamilien der beiden Firmen Dorma und Kaba zusammen. Diese bringen sich aktiv mit fünf Verwaltungsratssitzen in die strategische Entwicklung von Dorma­kaba ein.

Zwei Franken mehr Dividende als im Vorjahr

An der Generalversammlung wur­den sämtliche Anträge angenommen. Die Aktionäre genehmigten eine gegenüber dem Vorjahr um 2 auf 14 Franken gestiegene Dividende pro Aktie. Die Aus­schüt­tung wird aus den Kapitalreserven erfolgen. In einer Konsultativabstimmung wurden auch der Vergütungsbericht 2016/17 genehmigt sowie die vorgeschlagene Maximalvergütung für den Verwaltungsrat bis zur ordent­lichen GV 2018 und der Maximalbetrag für die Vergütung der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2018/19.

Die Generalversammlung folgte auch dem Antrag des Verwaltungsrats, das genehmigte Aktienkapital geringfügig zu erhöhen sowie zu verlängern, und stimmte der entsprechenden Anpas­sung der Statuten zu. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 18.10.2017, 16:21 Uhr

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