Dällikon

Erfreuliche Rechnungsabschlüsse

Knapp 15 Minuten dauerte die Versammlung der politischen Gemeinde. Die positive Rechnung gab zu keinen Diskussionen Anlass.

Die Gemeindeversammlung fand in Dällikon vor dem Gemeindehaus statt.

Die Gemeindeversammlung fand in Dällikon vor dem Gemeindehaus statt. Bild: Olav Brunner

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Der Mut des Gemeinderates, die Gemeindeversammlung unter freiem Himmel auf dem Dorfplatz vor dem Gemeindehaus durchzuführen, bei nicht sehr sommerlichen Temperatur von nur gerade 16 Grad Celsius, wurde immerhin mit ein paar Sonnenstrahlen belohnt. Die Traktandenlisten der Sekundarschulgemeinde und der der politischen Gemeinde liessen keine hitzigen Diskussionen erwarten.

Auf dem Glockenschlag genau konnte die Sekundarschulpräsidentin der Gemeinden Regensdorf Buchs und Dällikon, Marlise Fahrni, am Dienstagabend um 19.30 Uhr die Versammlung eröffnen. Anwesend waren 80 Stimmberechtigte. Zur Diskussion stand die Genehmigung einer Teilrevision der Entschädigungsverordnung. Die Sitzungsgelder für die Sekundarschulbehörden lagen teilweise deutlich unter den vergleichbaren Beträgen der politischen Gemeinden. Pro Jahr ergeben sich durch die Anpassungen Mehrkosten von rund 15000 Franken. Ohne Gegenstimme genehmigten die Stimmberechtigten die neue Verordnung.

Die Rechnung der Sekundarschulen präsentierte Volker Schneppendahl aus Buchs. Dank guter Budgetdisziplin der Schulverwaltungen konnte der budgetierte Verlust von 890000 Franken auf 27000 Franken reduziert werden. Beim Schulbetrieb und bei der Sonderschulung ergaben sich spürbare Einsparungen. Die Schulhauserweiterung Petermoos in Buchs erforderte Investitionen von 7,2 Millionen Franken. Einstimmig wurde die Rechnung 2018 abgenommen.

Gemeindepräsident René Bitterli konnte zur Versammlung der politischen Gemeinde 77 Stimmberechtigte begrüssen (3,2 Prozent). Zwei Geschäfte standen zur Diskussion: eine Rabattverordnug (Ravo) für vorschulische Kinderbetreuung und die Genehmigung der Jahresrechnung 2018.

Gemeinderat Marc Huber orientierte, dass die Gemeinde Dällikon mit der Unterstützung von erwerbstätigen Erziehungsberechtigten für die externe Betreuung ihrer Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Eintritt in den Kindergarten etwas im Rückstand sei. Geschätzt werden zukünftige Beitragsleistungen im Umfang von 70000 bis 100000 Franken pro Jahr. Der Gemeinderat erhofft sich durch die angepasste Unterstützung einen Standortvorteil und schliesslich mehr Steuereinnahmen. Ohne Gegenstimmen wurde die Ravo genehmigt.

Das Budget der Jahresrechnung 2018 sah einen Verlust von 37000 Franken vor. Abgeschlossen hat die Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von knapp 1,5 Millionen Franken. Zu diesem guten Ergebnis trugen höhere Steuereinnahmen und Einsparungen bei der sozialen Wohlfahrt bei. Das Fremdkapital sank in den letzten acht Jahren kontinuierlich auf 8,5 Millionen Franken. Das Eigenkapital beträgt neu 42,1 Millionen Franken. Die sozialen Wohlfahrt beansprucht 16 Prozent vom Nettoaufwand, der Anteil für die Schule beträgt 45 Prozent. «Eine gute Investition in die Zukunft», beurteilte Bitterli die Bildungsausgaben.

Ohne Diskussion genehmigte die Versammlung den Rechnungsabschluss 2018. Besucher Hansruedi Spillmann freute sich über das positive Ergebnis: «Die Schulden und die Kosten für die soziale Wohlfahrt sind zurückgegangen, das ist eine gute Entwicklung.»

Erstellt: 12.06.2019, 14:53 Uhr

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