Zum Hauptinhalt springen

Fronten um die Fröschegrueb haben sich wieder verhärtet

Die Zukunft des alten Bauernhauses Fröschegrueb bleibt ungewiss. Die Vergleichsgespräche sind gescheitert.

Die Fröschegrueb sollte aus dem Schutz entlassen werden, wenn dafür bei einer benachbarten Liegenschaft der Schutzumfang erhöht wird. Geldforderungen und Uneinigkeiten zwischen den beteiligten Parteien brachten diese Vergleichsgespräche aber zum Scheitern.
Die Fröschegrueb sollte aus dem Schutz entlassen werden, wenn dafür bei einer benachbarten Liegenschaft der Schutzumfang erhöht wird. Geldforderungen und Uneinigkeiten zwischen den beteiligten Parteien brachten diese Vergleichsgespräche aber zum Scheitern.
Leo Wyden

Rund um die unter Schutz stehende Fröschegrueb kehrt so schnell keine Ruhe ein. Nachdem der Zürcher Heimatschutz unlängst Aufsichtsbeschwerde gegen den Gemeinderat Regensdorf eingereicht hat (Ausgabe vom 8.?Juli), meldet sich nun der Besitzer der Liegenschaft, Architekt Thomas Palmy, zu Wort. Seiner Meinung nach torpediert der Heimatschutz seit mehreren Jahren jede Lösung für das aus dem Jahr 1559 stammende Bauernhaus. Um dies aufzuzeigen, gelangt er mit einer E-Mail, die ihm der Heimatschutz am 18. Mai geschrieben hatte, an die Öffentlichkeit. In der besagten E-Mail, die der Redaktion vorliegt, schreibt der Heimatschutz unter anderem: «Wir haben ihnen bezüglich Fröschegrueb in Aussicht gestellt, uns ihrem Bauvorhaben nicht mehr in den Weg zu stellen. Die Gegenleistung Ihrerseits müsste (...) folglich pekuniärer Art sein.» Für Thomas Palmy kommt dies einer Erpressung gleich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.