Niederweningen

Gemeinde prüft weitere Senkung des Steuerfusses

Seine Ziele für die vergangenen vier Jahre Amtszeit hat der Niederweninger Gemeinderats mehrheitlich erreicht worden. Besonders in finanzieller Hinsicht steht die Gemeinde gut da.

Die Gemeinderechnung von Niederweningen schloss in den Jahren 2014 bis 2017 immer positiv.

Die Gemeinderechnung von Niederweningen schloss in den Jahren 2014 bis 2017 immer positiv. Bild: mcp

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Als «höchst erfreulich» bezeichnet der Niederweninger Gemeinderat im Bericht über die Legislaturziele 2014 bis 2018 das Eigenkapital . Es betrug Ende des vergangenen Jahres 18 Millionen Franken. Die Gemeinderechnung schloss in den Jahren 2014 bis 2017 immer positiv.

Das gemeinderätliche Ziel, «Sorgfältigen Umgang mit Steuergeldern und Gebühren pflegen» konnte erfüllt werden. Aufgrund der guten finanziellen Situation prüft der Gemeinderat, dem Stimmvolk an der Gemeindeversammlung im Dezember erneut eine Senkung des Steuerfusses vorzuschlagen. 2013 war dieser von 49 auf 45 Prozent reduziert worden und im Jahr darauf um weitere 2 Prozent auf aktuell 43 Prozent.

Zusammenarbeit funktioniert

Auch im Bereich Kommunikation und Zusammenarbeit mit anderen Partnern stellt sich der Gemeinderat mehrheitlich ein gutes Zeugnis aus.

Im Bericht heisst es, der Gemeinderat sei der Meinung die Bevölkerung gut mit Informationen zu bedienen: mit den auf der Website aufgeschalteten Newsletters und anderen Mitteilungen, den Informationen aus dem Wehntal im monatlich erscheinenden Infoblatt und jenen an der Gemeindeversammlung. Der Austausch zwischen Gemeinderat und Mitarbeitenden in den verschiedenen Abteilungen finde regelmässig statt. Die Mitglieder der Behörde sind zusätzlich in verschiedenen anderen Gremien tätig und vertreten die Interessen des eigenen Dorfes.

Geplant war ursprünglich, alle Reglemente zu überprüfen, die älter als fünf Jahre sind. Einer der Gründe, weshalb das nicht stattgefunden hat, war das Zusammenschlussprojekt für die vier Wehntaler Gemeinden, das allerdings nicht zustande kam. Hätte es funktioniert, wäre die Überarbeitung der Gemeinde-Reglemente nicht nötig gewesen.

Während der vergangenen Legislatur war ein Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energie beabsichtigt. Dazu ist es noch nicht gekommen. Jetzt prüft der Gemeinderat, bei der Sanierung des Dachs über dem Gemeindesaal und der Gemeindeverwaltung eine Photovoltaikanlage einzubauen. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 13.06.2018, 16:40 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zuonline.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 854 82 14. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Newsletter

Die Woche in der Region.

Endlich Zeit zum Lesen! Jeden Freitagmorgen Leseempfehlungen fürs Wochenende. Den neuen Newsletter jetzt abonnieren!