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Gemeindefusion ist in der Endphase

36 Wochen vor der Abstimmung zur ­Gemeindefusion wird in Stadel und in Bachs heftig debattiert. Und jetzt legt auch noch ­Fusionsberater Alfred Gerber sein Amt für die Schulgemeinden nieder. Das Projekt ist­ ­definitiv auf der Zielgeraden.

Bachs?hat nicht zuletzt finanzielle Interessen an einer Fusion: Zumal der Zürcher Steuerfuss ab 2018 nach oben kein Maximum mehr kennt.
Bachs?hat nicht zuletzt finanzielle Interessen an einer Fusion: Zumal der Zürcher Steuerfuss ab 2018 nach oben kein Maximum mehr kennt.
Sibylle Meier

Als Alfred Gerber, der Experte für Gemeindefusionen aller Art, sich im September 2012 der Bachser annahm, nannte er den 1. Januar 2015 als mögliches Datum für eine Zweckehe des Dorfs; entweder mit einem oder gleich mit mehreren Nachbarn. Weiach und Neerach haben sich später aus dem Projekt verabschiedet – und das Fusionsvorhaben Bachs-Stadel hat sich gehörig in die Länge gezogen, sodass es erst jetzt vor dem Schlussspurt steht. Im Februar 2017 soll die Bevölkerung der beiden Dörfer über den Zusammenschluss entscheiden.Jetzt ist bekannt geworden, dass Gerber vergangene Woche das Mandat der Prozessbegleitung bei den Primarschulen niedergelegt hat. Dass jemand, der schon diverse Fusionsprojekte von Zürcher Gemeinden begleitet hat, nach vier Jahren Arbeit die Zusammenarbeit aufkündet, wirft Fragen auf. Er selber will keine Gründe dafür nennen. Am Rande der Bachser Gemeindeversammlung vom letzten Montag mutmasste Gemeindepräsident Emanuel Hunziker, es ­könnte mit dem Verhalten der Schulpflegen im Zusammenhang stehen. Namentlich die Stadler Schulbehörde habe immer wieder neue Detailfragen in den Raum geworfen, was zuweilen den Anschein mache, sie wollten die Fusion gar nicht wirklich.

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