Dällikon

Das neue Kafi in Dällikon – einfach Anderscht

Im Erdgeschoss eines neuen Wohnblocks an der Regensdorferstrasse hat sich Yvonne Bosshard ihren Traum verwirklicht. Sie hat dort das Kafi Anderscht eröffnet.

Yvonne Bosshard konnte ihr Kafi Anderscht nach eigenen Vorstellungen einrichten. Das Besondere ist die Farbgebung.

Yvonne Bosshard konnte ihr Kafi Anderscht nach eigenen Vorstellungen einrichten. Das Besondere ist die Farbgebung. Bild: Johanna Bossart

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Auf dem Vorplatz des Mehrfamilienhauses an der Regensdorferstrasse 32 stehen ein paar Tische und Stühle. Beim Eingang ins Kafi Anderscht stehen Blumentöpfe und ein Schild an einer im Freien stehenden Tür heisst es: «Kafi offen».

Die Betreiberin des neuen Lokals in Dällikon, Yvonne Bosshard, hat 20 Jahre Erfahrung im Gastgewerbe. «Mein Partner und ich haben das Bistro hier im Dorf während zehn Jahren geführt», sagt sie. Als der Mietvertrag vor zwei Jahren ausgelaufen ist, haben sie das Restaurant aufgegeben.

«Ich habe 30 Jahre lang in Dällikon gelebt. Deshalb war es mein Wunsch, hier ein eigenes Kafi zu eröffnen.» Für ein Jahr ist Bosshard nach Steinmaur gezogen, wo sie bis vor kurzem als Floristin gearbeitet hat. «Demnächst kommen wir wieder zurück nach Dällikon.»

«Als ich bei Ikea Lampen gefunden hatte, war das Farbkonzept klar.»

Durch eine Bekannte, die bei der Stüssi AG arbeitet, die den Wohnblock realisiert hat, ist Bosshard auf den disponiblen Raum im Erdgeschoss aufmerksam geworden. «Mit dem Bauherr wurde ich rasch einig, und ich konnte das Kafi nach meinen Wünschen realisieren.»

Auf den Namen Anderscht ist sie im Gespräch mit einer Kundin im Blumenladen gekommen, nachdem diese gesagt hatte: «Das Kafi soll einfach anders sein.»

So hat sich eines zum anderen gefügt, seit dem 9. April ist das Kafi Anderscht offen. Vorerst von Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Samstag von 9 bis 15 Uhr. «Jeden letzten Sonntag im Monat biete ich zudem ein Brunchbuffet an», sagt Bosshard.

Ansprechende Einrichtung

Das Kafi Anderscht bietet drinnen Platz für 25 Gäste an mehreren kleinen und zwei grossen Tischen. Bosshard hat festgestellt, dass sich Einzelpersonen oft zu anderen setzen. «Das ist genau das, was ich erreichen möchte. Mein Kafi soll ein Treffpunkt für alle sein.»

Der Stilmix von alten in der ganzen Schweiz zusammengesuchten Möbeln aus Holz und modernen, weiss gestrichenen Tischen und Stühlen wirkt gemütlich. Eine Wand und die Säule sind in der Farbe Mint gestrichen. «Ich wollte unbedingt etwas Abwechslung durch eine Zweitfarbe in den Raum bringen», erklärt Bosshard. «Als ich bei Ikea Lampen in diesem Farbton gefunden hatte, war das Farbkonzept klar.»

Der Schwerpunkt des Angebots im Kafi Anderscht liegt beim Znüni- und Zvierangebot mit Frühstück und Gipfeli sowie Kuchen und Patisserie. «Über Mittag gibt es einfache Gerichte wie Toasts, Wurst-Käse-Salat und als Spezialität Flammkuchen», sagt Bosshard, die das Kafi vorläufig in Eigenregie führt.

Erstellt: 28.05.2019, 17:18 Uhr

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