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In Madagaskar fliegend Hilfe leisten

Patrick Keller fliegt für eine wohltätige Organisation medizinisches Personal in abgelegene Gebiete in Madagaskar. Vor rund 15 Jahren wanderte er von Oberglatt nach Afrika aus, kürzlich war er im «Heimaturlaub».

Menschen vom Mikea-Stamm in der Ortschaft Anjabetrongo im Süden von Madagaskar erwarten das Ärzteteam aus der Hauptstadt Antananarivo.
Menschen vom Mikea-Stamm in der Ortschaft Anjabetrongo im Süden von Madagaskar erwarten das Ärzteteam aus der Hauptstadt Antananarivo.
pd

Es ist Patrick Kellers Aufgabe, in Madagaskar schlecht zugängliche Gebiete mit dem Flieger zu erreichen. Oft bringt er medizinisches Personal von einem Ort zu anderen, manchmal sind seine Passagiere auch Vertreter von internationalen Organisationen oder von Kirchen.

Im Auftrag der christlichen Non-Profit-Organisation «Mission Aviation Fellowship» (MAF) fliegt der Unterländer Pilot eine Cessna 208 Caravan. «Um von der Hauptstadt Antananarivo aus ein Spital im Busch zu erreichen, kann es mit dem Auto schon mal 35 Stunden dauern. Mit dem Flugzeug bin ich in nur 2 Stunden dort», erzählt Keller. Zudem sei der Transport per Flugzeug deutlich sicherer als mit anderen Verkehrsmitteln. «Die Armut ist sehr gross, deswegen gibt es viele Diebe, die Busse überfallen», berichtet der 44-Jährige.

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