Boppelsen

Kampfwahl in den Bopplisser Gemeinderat

Seit dem Rücktritt von Cees van Rijn fehlt im fünfköpfigen Gemeinderat von Boppelsen ein Mitglied.

Eveline Mäder (SVP) und Patrick Schlatter (parteilos).

Eveline Mäder (SVP) und Patrick Schlatter (parteilos). Bild: pd

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Kampfwahlen ist man sich in Boppelsen gewohnt. Bereits bei den Gesamterneuerungswahlen vor einem Jahr konnten die Bopplisser Wählerinnen und Wähler aus mehreren Kandidaten aussuchen. Nun stellen sich auch am 24. März zwei Personen zur Verfügung, die sich gerne in den Bopplisser Gemeinderat wählen lassen würden. Seit Cees van Rijn im vergangenen Oktober seinen Rücktritt angekündigt hat, amtet der eigentlich fünfköpfige Gemeinderat zu viert. 

Vom Hof in die Arztpraxis

Die 58-jährige Eveline Mäder hat sich zwölf Jahre lang im Wahlbüro, einige Jahre als kantonale Geschworene und drei Jahre in der Kommission für das «Wohnen im Alter» engagiert. Ausserdem war sie zwölf Jahre im Vorstand der SVP Boppelsen, sechs davon als Präsidentin, und ist heute immer noch Mitglied. «In dieser Zeit konnte ich einiges über die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und verschiedenen Behörden lernen und habe den stets angenehmen Austausch sehr geschätzt», sagt sie.

Die Mutter dreier Söhne ist gelernte Bäuerin und hat mit ihrer Familie vier Jahre auf Teneriffa gelebt und eine Kräutergärtnerei für ihren Schwager aufgebaut. Im Alter von 42 Jahren absolvierte sie die Lehre zur medizinischen Praxisassistentin, seitdem arbeitet sie in Regensdorf in einer Arztpraxis in leitender Position. Zudem ist sie Präsidentin des Samaritervereins Otelfingen und Umgebung. Eveline Mäder setzt sich gerne für das Dorfgeschehen und die Menschen ein. «Meine Devise ist, gut zuzuhören und wohlüberlegt zu antworten», sagt sie.

Etwas zurückgeben

Der parteilose Patrick Schlatter arbeitet als Sales/Key Account Manager bei der Wilco AG und ist für die Verkaufsleitung in Europa zuständig. Der 43-Jährige ist in Boppelsen auf dem elterlichen Bauernhof aufgewachsen. «Ich liebe das Dorf und möchte jetzt wieder etwas zurückgeben», sagt er. Durch seine berufliche Arbeit sei er viel international unterwegs gewesen und habe dadurch wertvolle Erfahrungen sammeln können. «Ich bin motiviert, zwischen Alt und Jung eine Brücke zu schlagen und das Interesse der jüngeren Generationen für das Dorf zu fördern.»

Da er auf dem Bauernhof aufgewachsen sei, habe er sehr viel vom Dorf und der Natur mitbekommen und bis heute miterlebt, wie sich Boppelsen verändert. «Diese Erfahrung gemischt mit meinen beruflichen Erfahrungen wird mir helfen, richtig zu entscheiden und positive Ideen einzubringen», sagt er. 

BZO und Quartierplan

Bei einer Wahl würde sich Patrick Schlatter vom bestehenden Gemeinderat gerne orientieren und einbinden lassen. «Zum Beispiel stehen eine neue Bau- und Zonenordnung sowie allgemeine Fragen wie die Digitalisierung auf der Themenliste.» Schlatter sagt von sich selber, dass er nicht nur kurzfristig, sondern auch für die nächsten Generationen denke. «Aufgaben zu verstehen und sachliche Lösungen zu finden, ist mir wichtig.»

Eveline Mäder nennt den Quartierplan sowie den Hochwasserschutz als wichtige Themen. Eine gute Zusammenarbeit zu fördern, sei ihr wichtig. «Nur so gelingt es, eine sachliche und lösungsorientierte Arbeit für die Gemeinde und zum Wohle aller zu erbringen.» Sie ist für alle Ressorts offen.

Erstellt: 15.02.2019, 11:39 Uhr

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