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Landwirte bauen Brotgetreide ohne Pestizide an

Weizen anbauen ohne Herbizide, scheint ziemlich gut zu funktionieren. Doch obwohl der Brotpreis nur minim steigen würde, sind nicht alle Abnehmer bereit, die Bauern für ihren Mehraufwand zu bezahlen.

Mit dem Striegler harkt Hans Egli die unerwünschten Pfänzchen aus dem Acker.
Mit dem Striegler harkt Hans Egli die unerwünschten Pfänzchen aus dem Acker.
Paco Carrascosa
Die Blacken muss der Bauer von Hand ausstechen.
Die Blacken muss der Bauer von Hand ausstechen.
Paco Carrascosa
Für den Einsatz des Strieglers darf die Erde weder zu nass noch zu trocken sein.
Für den Einsatz des Strieglers darf die Erde weder zu nass noch zu trocken sein.
Paco Carrascosa
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Diesen Frühling hat sich Hans Egli einen Striegel gekauft. Ein Gerät, wie es die Biobauern in seiner Umgebung schon länger benutzen, um Unkräuter auf ihren Äckern zu jäten. Es sieht aus wie ein grosser Rechen, den man hinten am Traktor befestigen kann. Seit diesem Jahr nimmt der Steinmaurer Landwirt an einem Forschungsprojekt teil, das zum Ziel hat, den Getreideanbau ohne Pestizide zu ermöglichen. Als IP-Bauer, der gemäss integrierter Produktion wirtschaftet, durfte Egli beim Getreide bereits zuvor keine Fungizide gegen Pilze und Insektizide gegen Schädlinge einsetzen. Nun verzichtet er zusätzlich auf Herbizide.

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