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«Man sündigt etwas gesünder»

Im Industriegebiet Asp versucht gerade ein junges Unternehmen mit einem gesunden Snack aus Federkohl durchzustarten.

Reich an Vitaminen und Mineralien, liegt Federkohl derzeit schwer im Trend. «Dank schonender Trocknung bleiben 90 Prozent der Vitamine und Mineralien erhalten», erklärt Kale-Chips-Hersteller Ivan Urago. Und so sieht der getrocknete Superfood aus, bevor er in die Becher abgefüllt wird.
Reich an Vitaminen und Mineralien, liegt Federkohl derzeit schwer im Trend. «Dank schonender Trocknung bleiben 90 Prozent der Vitamine und Mineralien erhalten», erklärt Kale-Chips-Hersteller Ivan Urago. Und so sieht der getrocknete Superfood aus, bevor er in die Becher abgefüllt wird.
Madeleine Schoder

In den USA ist Federkohl bereits riesig im Trend. Nicht nur Hollywoodstars schwören auf die Vit­aminbombe, die doppelt so viel Vit­amin C wie eine Orange hat. «Kale», wie der Federkohl auf Englisch heisst, wird dort fleissig in Smoothies, Chips und Salaten verarbeitet. Nun erobert das Super­food-Gemüse auch den Schweizer Markt. Sogenannte Kale-Chips werden nicht nur bei Globus, sondern auch in 290 Coop-Verkaufsstellen und allen Coop-Tankstellen unter der Marke Karma als die gesunde und ­vegane Knabber-Alternative angepriesen.Entstanden ist der neue Snack in Oberglatt und wird auch hier hergestellt, in einem unschein­baren Gebäude im Industrie­gebiet Asp. Ein junges Team von acht Mitarbeitern produziert hier täglich 500 Kilo Kale-Chips in den Geschmacksrichtungen Curry, Dill und Cheese. Ab Juli sollen es sogar eine Tonne pro Tag werden. Dann wird die zweite Trocknungsmaschine angeliefert. «Wir sind gerade am Expandieren», erklärt Produzent und Unternehmer Ivan Urago.

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