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Marode Leitung verzögert den Bau

Die Bauarbeiten am neuen Kunstrasenfeld des SV Rümlang haben eine kaputte Abwasserleitung zutage gefördert. Für den Fussballklub bedeutetdas unerwartete Kosten.

Platzwart Erwin Steffen lässt den Blick über das Feld Heuel 1 schweifen — wo im Moment Kies gewalzt wird, soll bis im Herbst das Kunstrasenfeld entstehen.
Platzwart Erwin Steffen lässt den Blick über das Feld Heuel 1 schweifen — wo im Moment Kies gewalzt wird, soll bis im Herbst das Kunstrasenfeld entstehen.
Sabine Schneiter

Jubel war angesagt, als die Gemeindeversammlung im Dezember Ja gesagt hatte zum neuen Kunstrasen des Sportvereins (SV) Rümlang. Doch drei Wochen nach Baustart ist die Freude nun einer gewissen Ernüchterung gewi­chen. Denn bereits haben sich die Bauarbeiten um ein, zwei Wochen verzögert, wie SV-Präsident Kurt Vogel verrät. Und was wohl noch schwerer wiegt für den Fussballklub: Zusätzliche Kosten in der Höhe von geschätzten 40 000 bis 50 000 Franken kom­men auf den Verein zu.

Der Grund ist eine rund 70 Meter lange Abwasserleitung, die dem Fussballplatz Heuel 1 entlang führt, vom Klubhaus bis zur Heuel­strasse. «Die Leitung ist alt und weist Risse auf. Es gibt ­keine an­dere Variante, als sie zu sanieren», sagt Vogel. Die Kosten trägt der Verein, der das Klubhaus im Baurecht übernommen hat.

Neben den 70 000 bis 80 000 Franken, die der SV für den Bau des neuen Spielfeldes einschiessen muss, bedeuten diese zusätzlichen Ausgaben einen «rechten Posten», wie Vogel sagt. «Bezahlen können wir das schon, die Frage ist bloss, über welche Zeit.» Die Hoffnung sei nun, dass man mit der Gemeinde eine Lösung finde, um den Betrag gestaffelt übernehmen zu können.

Straffer Trainingsplanmachts möglich

Weiter hofft Vogel, dass sich ­keine weiteren Zusatzkosten ergeben; ein Dorn im Auge ist ihm dabei eine schiefe Mauer des Klub­hauses, deren Stabilität nun ebenfalls abgeklärt werden muss. «Man muss es vorwegnehmen», kommentiert der Präsident.

Um während der Bauzeit mit einem einzigen Platz über die Runden zu kommen, hat der Verein den Trainingsplan gestrafft und nutzt auch Ausweichmög­lichkeiten wie beispielsweise die Schulhauswiese. «Das geht schon», sagt Vogel.

Wann das Fest zur Einweihung des Kunstrasenplatzes steigen wird, kann der Vereinsprä­sident aber noch nicht sagen. «Das hängt vom Wetter ab und davon, wie die weiteren Arbeiten vor sich ­gehen.» Dessen ungeachtet zählt der Countdown auf der Homepage des Fussballklubs weiter opti­mistisch die ­Tage, Stunden, ­Minuten und Sekunden bis zur ursprüng­lich geplanten Eröffnungsfeier Anfang September.

Der Vereinspräsident indessen macht sich Gedanken, wie die zusätz­lichen Kosten, die da auf den Klub zukommen, gestemmt werden können.

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