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Mehr Notfallanrufe – tiefere Taxen

10'500 Anrufe wickelt die Ärztefon AG in einem Monat ab. Das ist einer alle 4 Minuten. Jetzt, während der Ferien, sind es 20 Prozent mehr. Die Rechnung dafür wird dem Steuerzahler gestellt – und das spart der Allgemeinheit Kosten.

Notfalldienste wie das Ärztefon müssen auch funktionieren, wenn die Hausärzte der Region in den Urlaub fahren und ihre Praxen dichtmachen.
Notfalldienste wie das Ärztefon müssen auch funktionieren, wenn die Hausärzte der Region in den Urlaub fahren und ihre Praxen dichtmachen.
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Alle Beratungen und Vermittlungen einer Notfallzentrale sind für den Patienten kostenlos, damit wirbt die Ärztefon AG in Kilchberg auf ihrer Webseite. Das Modell: Medizinisch geschultes Personal berät Anrufende kostenlos an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr. Je nach Gegebenheit umfasst ein Anruf kleine medizinische Beratungen, die Kontaktaufnahme mit spezialisierten Ärzten oder das Aufbieten eines Notfallarztes. Als gemeinnützige Organisation ist das Ärztefon nicht gewinnorientiert – für Gotteslohn arbeitet man aber auch am schönen Zürichsee nicht. Die Kosten werden nicht auf die Patienten, sondern auf die angeschlossenen Gemeinden abgewälzt; am Ende zahlt der Steuerzahler, allerdings, unabhängig davon, wie viele Anrufe getätigt werden. Es wird eine Jahrespauschale pro Einwohner erhoben.

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