Stadel

Zürcherstrasse wird zur Baustelle

Die Stadler Bevölkerung muss sich von Mai bis zum Sommer 2018 auf Verkehrsbehinderungen gefasst machen. Die Zürcherstrasse wird in diesem Zeitraum saniert. Verkehrsinseln uns Velostreifen sollen für mehr Sicherheit sorgen.

Der Kanton nutzt die nötige Strassensanierung dazu, die Zürcherstrasse in Stadel sicherer zu machen. Velostreifen und Mittelinseln sollen dazu beitragen. Das Projekt kostet 3,1 Millionen Franken. Bild: Francisco Carrascosa

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Täglich passieren 4400 Fahrzeuge die Zürcherstrasse in Stadel. Ihr Belag ist in die Jahre gekommen und muss deshalb saniert werden. Das kantonale Tiefbauamt wird die Instandstellung der Fahrbahn ab Mai dieses Jahres ausführen.

Die Sanierung, die im Abschnitt Hochfelder- bis Buechenstrasse stattfindet, wird bis Sommer 2018 dauern. Die Hauptarbeiten finden dieses Jahr statt, nächstes Jahr im Frühling wird als letzter Schritt der Deckbelag eingesetzt. «Diese Arbeiten bedingen warmes und trockenes Wetter, weshalb sie erst nächstes Jahr stattfinden», sagt Projektleiter Sebastian Müller.

Streifen auf beiden Seiten

Der Kanton nutzt die Instandsetzung der Fahrbahn, um die Strasse für Fussgänger und Velofahrer sicherer zu machen: So baut er zwei Fussgängerschutzinseln, eine davon kommt im Bereich der Bushaltestellen Zentrum zu stehen, die andere zwischen Strickstrasse und Im Lee.

Die beiden Haltestellen Zentrum werden behindertengerecht ausgebaut: Ihre Randsteine werden angepasst und das Wartehäuschen vergrössert. Im Zuge der Arbeiten wird auch die Strassenbeleuchtung erneuert. Nicht nur die Sicherheit der Fussgänger will der Kanton verbessern, sondern auch diejenige der Velofahrer: Velostreifen auf beiden Seiten der Fahrbahn sollen diese gewährleisten.

Das gesamte Projekt kostet den Kanton 3,1 Millionen Franken. Der Regierungsrat hat den Beitrag bewilligt und das Projekt festgesetzt. Während der Bauarbeiten müssen sich die Stadler auf Verkehrsbehinderungen gefasst machen: Der Verkehr wird teilweise über eine einzelne Fahrbahn und durch ein Lichtsignal abgewickelt.

Vier Einsprachen gingen ein

Das Projekt lag vergangenen Herbst öffentlich auf. In dieser Zeit gingen vier Einsprachen ein. Mit drei Einsprechenden konnte laut dem Kanton im Rahmen der Einigungsverhandlungen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. So wehrte sich ein Stadler dagegen, dass die Wartehalle und der Veloständer bei der Haltestelle Zentrum einige Meter in Richtung Strasse verschoben werden sollten – der Kanton wollte diese Massnahme durchführen, um sich an die Richtlinien für Haltestellen zu halten. «Jedoch haben wir eingesehen, dass die Verschiebung nicht nötig ist», sagt Müller.

Bei zwei weiteren Einsprachen, die wieder zurückgezogen wurden, ging es um Landpreise. Den vierten Rekurs aber hat der Regierungsrat abgewiesen: Der Rekurrent wollte verhindern, dass der Fussgängerstreifen beim Restaurant Pöstli nach Westen verschoben wird. Laut Müller wird der Fussgängerübergang aber integraler Bestandteil der Bushaltestelle sein, weshalb er auf ihrer Höhe erstellt wird. Ein Fussgängerübergang beim Restaurant kommt für den Kanton nicht infrage, weil in diesem Bereich die Strasse zu eng für eine Mittelinsel ist.

Erstellt: 16.03.2017, 10:29 Uhr

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