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Minustemperaturen stimmen Kinder positiv

Dutzende Kinder nutzten den freien Nachmittag, um auf dem gefrorenen Stadlersee ihre Runden zu drehen. Die übrigen Unterländer Gewässer bleiben gesperrt.

Erstmals seit 2012 ist die Eisfläche des Stadlersees wieder für das Eislaufen freigegeben.
Erstmals seit 2012 ist die Eisfläche des Stadlersees wieder für das Eislaufen freigegeben.
Francisco Carrascosa
Flurin (von links), Maurice und Linus sind zum «Chneblä» angereist.
Flurin (von links), Maurice und Linus sind zum «Chneblä» angereist.
Francisco Carrascosa
Eishockeyplausch unter freiem Himmel.
Eishockeyplausch unter freiem Himmel.
Francisco Carrascosa
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Emsiges Treiben herrschte am Mittwochnachmittag auf dem Stadlersee. Erstmals seit 2012 ist die Eisfläche wieder fürs Schlittschuhlaufen freigegeben. Am Dienstag wurde dies von der Gemeinde offiziell bestätigt.

Am Mittwoch nutzten dann Dutzende Kinder den schulfreien Nachmittag, um sich auf dem Eis auszutoben. So auch Selina Hofstetter. «Es ist super», freut sie sich. «Nur die Eisreinigungsmaschine fehlt noch», ergänzt ihre Mutter Tanja, die im Kinderwagen ihr dreiWochen altes Baby auf dem See spazieren führte. Auch Daniela Kneubühler aus Stadel brachte ihre beiden Söhne Leon und Timo zum Eislaufen auf den See. «Die Jungs sind oft auf dem Eis, aber nicht auf dem See, sondern in der Hirslen in Bülach», sagt sie. In Stadel aufgewachsen, hat die Mutter schon manche Seegfröörni miterlebt. «In früheren Jahren kam es etwas öfter vor, so scheint es mir zumindest», sagt sie.

Christian Lagger aus Neerach wagte sich mit seinem vierjährigen Sohn Elias aufs Eis. «Wir sind zum ersten Mal auf dem Weiher», sagt er. Bisher kenne sein Sohn das Eislaufen nur von der Dielsdorfer Erlen.

Haslisee am Wochenende?

Der Stadlersee ist zurzeit das einzige Unterländer Gewässer, welches zum Eislaufen freigegeben ist. In Kloten sind der Eigentalweiher und der Nägelimoosweiher weiterhin gesperrt. «Das Eis ist seit letzter Woche sogar dünner geworden», sagt Thomas Grädel, Leiter Sicherheit der Stadt Kloten. So sei ein Teil der Eisschicht mit Schnee zersetzt gewesen und über die letzten Tage eingegangen.

Morgen wird die Eisdicke auf den beiden Weihern aber noch einmal gemessen, sodass diese möglicherweise für Freitag und Samstag geöffnet werden können. Auch in Niederhasli wird am Freitag nochmals ein Eiswürfel aus dem Mettmenhaslisee geschnitten, um zu prüfen, ob der Weiher auf das Wochenende freigegeben werden kann. Eine Messung am Montag hatte zwölf Zentimeter ergeben, allerdings war nur die Hälfte davon stabiles, sogenanntes Schwarzeis.

Glattparksee geht nicht auf

Eher schlecht sehen die Prognosen für den Glattparksee aus. Dieser war ebenfalls 2012 zuletzt gefroren. «Es ist nicht damit zu rechnen, dass wir das Eis in den nächsten Tagen freigeben können», sagt Lorenz Fränzl, Leiter Unterhalt der Stadt Opfikon.

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