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«Ohne Quartierförderung ist die Sonnhalde bald wieder ein Ghetto»

Die Gemeinde Regensdorf hat dem Adliker Problemquartier Sonnhalde wieder Lebensqualität eingehaucht. Sie will die Quartieraufwertung weiterführen.

Von verwahrlost wieder zu familienfreundlich: In der Sonnhalde fruchten die Bemühungen, das Vorzeigequartier der 1970er-Jahre aus der Vernachlässigung der letzten Jahrzehnte in ein belebtes Wohnquartier zurückzuführen.
Von verwahrlost wieder zu familienfreundlich: In der Sonnhalde fruchten die Bemühungen, das Vorzeigequartier der 1970er-Jahre aus der Vernachlässigung der letzten Jahrzehnte in ein belebtes Wohnquartier zurückzuführen.
pd

Wenn die Gemeindeversammlung am 13. Juni über die Verlängerung der Quartierentwicklung Sonnhalde abstimmt, so entscheiden die anwesenden Stimmbürger über ein Projekt von Tragweite: Jede siebte Person in ­Regensdorf wohnt im Quartier Sonnhalde, 2500 Menschen. Die Siedlung kämpfte jahrelang mit dem Ruf eines Ghettos, wo mehrheitlich Ausländer leben. Die Zahlen relativieren das Bild: Der Ausländeranteil in der Sonnhalde beträgt 40 Prozent, was nicht viel höher ist als die 34 Prozent der gesamten Gemeinde. Im ­Vergleich: Landesweit haben rund 24 Prozent der Bevölkerung ­keinen Schweizer Pass. Zum schlechten Ruf beigetragen hat die schleichende Verwahrlosung des Quartiers.

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