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Regierungsräte äussern sich zu Nördlich Lägern

Das Gebiet Nördlich Lägern bleibt im Auswahl­verfahren für ein Tiefenlager für radioaktiven Abfall. Die ­Begründung dazu lieferten am Mittwoch gleich zwei Regierungsräte.

Markus Fritschi von der Nagra (links), die Regierungsräte Markus Kägi (ZH) und Stephan Attiger (AG, von links) ­gaben sich trotz Meinungsverschiedenheiten in der Nagra-Standortfrage zuversichtlich.
Markus Fritschi von der Nagra (links), die Regierungsräte Markus Kägi (ZH) und Stephan Attiger (AG, von links) ­gaben sich trotz Meinungsverschiedenheiten in der Nagra-Standortfrage zuversichtlich.
Werner Bucher

«Irgendwie verstehe ich die ganze Situation nicht mehr. Offiziell bin ich weder von der Nagra noch den Behörden über den neusten Stand informiert worden», erklärt Emil Furrer vom Weidhof in Stadel/Windlach. Auf seinem Land im Haberstal und in der Kiesgrube bei Weiach plant die Nagra möglicherweise ein End­lager mit einer markanten Oberflächenanlage. Seit letztem Herbst ist er davon ausgegangen, dass der Standort Nördlich Lägern nicht mehr als Endlager infrage kommt, bis er zufällig vernahm, dass diese Variante weiterverfolgt wird. «Anscheinend wollten es die Kantone so», meinte er achselzuckend.

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