Zum Hauptinhalt springen

Sattes Plus an Steuererträgen

Die Anwesenden diskutierten an der Gemeindeversammlung fast zwei Stunden lang über die Jahresrechnung, Abfall und Abwasser. Dazu gab es Neuigkeiten zur geplanten Schliessung der Poststelle

Die Gemeindeversammlung in Niederweningen am Dienstagabend dauerte fast zwei Stunden.
Die Gemeindeversammlung in Niederweningen am Dienstagabend dauerte fast zwei Stunden.
mcp

34 Anwesende genehmigten an der Gemeindeversammlung von Niederweningen am Dienstagabend die Rechnung 2016. Diese schloss bei einem Aufwand von 12,2 Millionen und einem Ertrag von 12,6 Millionen mit einem Gewinn von 405 000 Franken ab. Budgetiert worden war ein Defizit von fast 1,2 Millionen Franken.

Grund für die grosse Abweichung seien ausserordentlich hohe Einnahmen bei den Grundstücksgewinnsteuern von 1,3 Millionen Franken. Zwei Fälle hätten viel eingeschenkt. Es handelt es sich um die Überbauungen an der Murzlenstrasse und an der Surbgasse, erklärte Gemeindepräsidentin Andrea Weber.Etwas höhere Aufwände habe es dafür im Bereich Kultur und Freizeit gegeben. Dies weil die Gemeinde das Badi-Bistro in Eigenregie übernommen habe. Dieses Jahr würden die Preise daher leicht angehoben.

Befürchtung von zu grosser Machtballung

Mit grossem Mehr genehmigten die Anwesenden auch die neuen Satzungen der Abwasserrenigungsanlage Oberes Surbtal. Damit haben nun alle Gemeinden zugestimmt. Die Satzungen können nun in Kraft treten. Dem deutlichen Ja ging eine längere Diskussion voraus. Kaspar Zubinden empfahl den Versammelten, die Satzung abzulehnen. Er befürchtete eine zu grosse Machtballung beim Vorstand, der sich künftig selber kontrollieren könne.

Weber hielt entgegen, dass mit dem fakultativen Referendum die Kontrolle gesichert sei. Zudem müssten alle Beschlüsse, die dem fakultativen Referendum unterliegen, vor der Publikation den Gemeinderäten aller Verbandsgemeinden zur Vernehmlassung unterbreitet werden. Eine längere Diskussion gab es auch darüber, ob Niederweningen künftig Märkli oder Gebührensäcke der Interessengemeinschaft Kehrichsackgebühren Zürcher Unterland (IGKSG) verwenden soll. Nach langem hin und her fiel dann doch das sehr deutliche Ja für die Gebührensäcke.

Post sucht Partner

In einer Anfrage wollte ein Stimmbürger wissen, was der Gemeinderat gegen eine etwaige Schliessung der Poststelle in Niederweningen unternehmen wolle (Der ZU berichtete). Der Gemeinderat antwortete, dass erste Gespräch stattgefunden hätten. Die Post habe dabei erklärt, dass es zukünftig eine Filiale mit Partner geben werde, oder falls kein Partner gefunden werde, einen Homeservice. Am ehesten käme als Partner der Volg-Laden in Frage. Künftig wird also das gesamte Wehntal ohne Postfiliale sein. Der nächste Postschalter befindet sich in Dielsdorf.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch