Unwetter

Schäden von 20 Millionen nach Gewitter im Unterland

Das heftige Gewitter vom vergangenen Mittwoch hat im Zürcher Unterland zu Schäden in Millionenhöhe geführt. Bei der kantonalen Gebäudeversicherung gingen rund 1500 Schadenmeldungen ein.

Mitarbeiter des Migrolino im Bahnhof Niederweningen während der Aufräumarbeiten nach dem Unwetter von letzter Woche.

Mitarbeiter des Migrolino im Bahnhof Niederweningen während der Aufräumarbeiten nach dem Unwetter von letzter Woche. Bild: Cyprian Schnoz

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Sturmböen begleitet von starken Hagel- und Gewitterzellen waren am Mittwochabend über den Kanton Zürich gezogen. Die Bezirke Dielsdorf, Dietikon und Bülach wurden dabei besonders stark in Mitleidenschaft gezogen. Innerhalb von wenigen Stunden hatten Sturm, Regen und Hagel zahlreiche Gebäudeschäden angerichtet.

Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) rechnet mit einer Schadensumme in der Höhe von bis zu 20 Millionen Franken.

75 bis 80 Prozent der gemeldeten Schadenfälle betreffen überflutete Keller und Garagen, wie die Gebäudeversicherung am Dienstag mitteilte. Besonders betroffen waren die Dörfer Dielsdorf, Oberweningen und Schöfflisdorf sowie Boppelsen, Neerach, Bülach, Fällanden und Dübendorf.

2000 Meldungen erwartet

Jeder fünfte gemeldete Fall war ein Hagelschaden. Die GVZ rechnet damit, dass in den kommenden Tagen weitere Schadenmeldungen eingehen werden. Sie geht von einem Anstieg auf rund 2000 Meldungen aus.

So war denn auch nur etwa 24 Stunden nach den heftigen Regenfällen eine weitere Gewitterfront über den Kanton gezogen. In den beiden Nächten wurden insgesamt 760 Feuerwehreinsätze im Zürcher Unterland geleistet. Die Aufräumarbeiten sind zum Teil immer noch im Gang. (mst/sda)

Erstellt: 05.06.2018, 10:05 Uhr

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