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Sechs Grossbrände prägten das Jahr des Statthalters

Sechs Mal verursachten Brände letztes Jahr Schäden von über 100 000 Franken. Einmal loderte das Feuer gar so heiss, dass einem Feuerwehrauto der Spiegel schmolz, berichtet Statthalter Daniel Widmer.

Weil Kinder gezäuselt hatten, fing eine Scheune im Ortsteil Hofstetten in Oberglatt am 18. Juli 2016 Feuer.
Weil Kinder gezäuselt hatten, fing eine Scheune im Ortsteil Hofstetten in Oberglatt am 18. Juli 2016 Feuer.
Leserreporter

Dielsdorfs Bezirksstatthalter war letztes Jahr ein gefragter Mann, besonders oft wurde er zu Grossbränden gerufen. In besonderer Erinnerung blieb Daniel Widmer der Brand einer Scheune und eines leerstehenden Hauses in Hofstetten bei Oberglatt im Juli. «Die Hitzeentwicklung war enorm», erinnert sich der Statthalter. An einem Tanklöschfahrzeug der Feuerrwehr sei gar der Rückspiegel geschmolzen und auch der Lack am Auto des Einsatzleiters sei in Mitleidenschaft gezogen worden.

Ein besonderer Fall war auch der Brand des Restaurants Rümelbach in Rümlang. So stand dieses einen Tag nachdem es gelöscht worden war bereits wieder in Flammen. Die Polizei ermittelte wegen Brandstiftung. Ob sich der Verdacht erhärtet hat, kann Widmer nicht sagen.

Einen weiteren Grossbrand gab es in der Regensdorfer Überbauung Sonnhalde. Dort fing eine Attikawohung Feuer. Zudem brannte 2016 in Stadel ein Lagerhaus eines Asia-Händlers und zwischen Rümlang und Zürich-Seebach musste die Feuerwehr ein weiteres Lagerhaus löschen. Zudem wurde in Rümlang in ein Gebäude an der Flughofstrasse Opfer der Flammen.

2,3 Millionen Franken Schaden

Bei all diesen Bränden belief sich die Schadenssumme auf über 100 000 Franken. Zusammen machten die sechs Grossereignisse rund 2,3 Millionen Franken aus. Insgesamt belief sich die Schadenssumme aus Brand- und Elementarschäden im Bezirk Dielsdorf letztes Jahr auf 3,2 Millionen Franken, was eine Zunahme um 700 000 Franken gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Die durchschnittliche Schadenssumme pro Brandfall betrug 35 000 Franken und ohne die sechs Grossereignisse gar nur 8700 Franken. «Der sehr tiefe Wert ist darauf zurückzuführen, dass die Feuerwehren heute Löschtechniken einsetzen, die nur geringe Kollateralschäden verursachen», erklärt der Statthalter.

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