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Spielende Riesen und ein getöteter Knabe

Das Silberbrünneli im Eggwald ist ein schöner Platz zum verweilen. Dabei ist die Geschichte um die mittlerweile dicht bemooste Wasserstelle alles andere als gemütlich.

Textautorin Katrin Brunner erscheint klein im Vergleich zu den gewaltigen Felsformationen der Spaltenflue.
Textautorin Katrin Brunner erscheint klein im Vergleich zu den gewaltigen Felsformationen der Spaltenflue.
Balz Murer
Baumstämme liegen quer in der Landschaft, andere sehen aus, als wären sie von  Riesen wie Zündhölzer zerbrochen worden.
Baumstämme liegen quer in der Landschaft, andere sehen aus, als wären sie von Riesen wie Zündhölzer zerbrochen worden.
Balz Murer
Beim Silberbrünneli?soll einst die Leiche eines von seinem Vater  ermordeten Buben gefunden worden sein.
Beim Silberbrünneli?soll einst die Leiche eines von seinem Vater ermordeten Buben gefunden worden sein.
Balz Murer
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Zugegeben, der Wald scheint etwas unheimlich. Dicht stehen die Bäume. Der Eggwald, der gegenüber der Lägeren liegt, ist der grösste zusammenhängende Wald im Kanton Zürich. Rund 3,2 Kilometer führt der Weg vom Endbahnhof Niederweningen bis zum Abzweiger «Spaltenflue» Fast scheint es, als wollten die Bäume die Sicht versperren auf die imposante Felsformation. Diese Felsspalte, schon fast mehr Schlucht als Spalte, teilt hier das Nagelfluegestein. Hoch ragen links und rechts die Felsen gen Himmel, der sich heute im schönsten Blau zeigt. Ungefähr 300 Meter weiter plätschert das Silberbrünneli. Friedlich und menschenleer.

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