Zum Hauptinhalt springen

Betagte Frau mit Enkeltrick-Methode betrogen

Unbekannte Täter haben am Freitag eine betagte Frau mit der sogenannten Enkeltrick-Methode um rund 10'000 Franken betrogen.

Gleich um zehn violette Scheine wurde eine 88-jährige Frau in Oberglatt betrogen.
Gleich um zehn violette Scheine wurde eine 88-jährige Frau in Oberglatt betrogen.
Keystone

Eine 88-jährige Frau übergab am Freitagmittag an ihrer Haustüre einem Unbekannten eine Summe von 10'000 Franken in der Annahme, die Person käme stellvertretend für einen Verwandten oder Bekannten.

Das Vorgehen ist immer dasselbe: Vorwiegend ältere Menschen werden angerufen und in ein raffiniertes Gespräch verwickelt. Schliesslich sind die älteren Leute überzeugt, eine ihnen bekannte Person, allenfalls ein entfernter Verwandter, am Telefon zu haben. Dann verlangen die Gesprächspartner Geld, da sie sich angeblich in einer Notlage befänden oder eine Vorauszahlung für ein Haus oder eine Wohnung leisten müssten. Die Betrogenen heben das Geld bei der Bank ab, es handelt sich meist um mehrere zehntausend Franken, und geben es einer unbekannten Person, wie es telefonisch mit dem vermeintlichen Verwandten oder Bekannten abgesprochen wurde.

Seit anfangs 2016 wurden der Kantonspolizei Zürich bereits rund 80 Fälle gemeldet, in denen Unbekannte so vorgegangen sind. In fast zehn Fällen waren die Täter erfolgreich.

(Kantonspolizei Zürich)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch