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Stelldichein der Menschen, die Bier brauen, trinken – und lieben

20 Kleinbrauereien haben an den fünften Unterländer Biertagen ihre Spezialitäten präsentiert. Am Anlass vom Wochenende in der Oberglatter Chliriethalle wurde deutlich, dass das Hopfengetränk im Trend liegt.

An den Biertagen gabs viel zu degustieren, zum Beispiel das Hammer-Bier aus Rümlang, hier dargereicht von Marc Fischer aus Niederhasli.
An den Biertagen gabs viel zu degustieren, zum Beispiel das Hammer-Bier aus Rümlang, hier dargereicht von Marc Fischer aus Niederhasli.
Balz Murer

Dass Bier nicht gleich Bier ist, zeigte sich am vergangenen Wochenende sogleich beim Blick auf die unterschiedlichen Sorten, die an den Unterländer Biertagen im Angebot waren: Vom nach Mandarinen schmeckenden Weihnachtsbier über ein mit Kaffeebohnen gebrautes Getränk bis zum mit äthiopischer Hirse angereicherten Bier war am zweitägigen Anlass in der Oberglatter Chliriethalle alles dabei. Das deutsche Reinheitsgebot – die Überzeugung, dass Bier ausschliesslich aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser zu bestehen hat – scheint nicht mehr wichtig, dafür aber die Kreativität. Das Craft-Bier, also handwerklich hergestelltes und nicht aus Grossbrauereien stammendes Bier, ist bei den Leuten angekommen, und entsprechend lockten die Biertage viele Besucherinnen und Besucher an. Am Samstagabend waren alle Festbänke in der Halle besetzt, an den Ständen degustieren die Gäste, bei denen die Männer deutlich in der Überzahl waren, ein Hopfengetränk nach dem anderen. «Seit dem Start um 14 Uhr ist so viel los», berichtete Organisator Hugo Gutknecht, der sich sehr über das breite Interesse und die gute Stimmung freut.

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