Oberweningen

Steuerfuss sinkt um 2 Prozent

Weil das budgetierte Defizit von 55'000 Franken problemlos aus den Reserven der Gemeinde finanziert werden kann, ist eine Senkung des Steuerfusses von 37 auf 35 Prozent zu verkraften. Das Stimmvolk folgte dem Antrag des Gemeinderats.

In Oberweningen sinkt der Steuerfuss.

In Oberweningen sinkt der Steuerfuss. Bild: Archiv Michael Caplazi

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Um über das Budget als einziges Traktandum an der Oberweninger Gemeindeversammlung vom Dienstag zu befinden, waren 53 Stimmberechtigte (4,5 Prozent) anwesend. Gemeindepräsident Richard Ilg erklärte, die Gemeinde sei finanziell komfortabel unterwegs. Sie konnte in den vergangenen Jahren beim Eigenkapital und bei den Reserven zulegen. «Eine Steuersenkung um 2 Prozent ist deshalb zu verantworten», sagte er.

Für 2019 wird mit einem Aufwand von knapp 7,7 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von etwas über 7,6 Millionen Franken gerechnet, was ein geringes Defizit von 55'000 Franken ergibt. Die Nettoinvestitionen sind mit rund 1 Million Franken veranschlagt, die gemäss Gemeinderat aus den vorhandenen Mitteln finanziert werden können. Das Budget 2019 wurde einstimmig genehmigt.

Probleme mit Lärmbelästigung

In einer Anfrage von drei unterzeichnenden Ehepaaren gemäss Paragraf 17 ging es um Lärmbelästigung und Littering rund um das Gemeindehaus. Die Fragesteller sind Anwohner und fühlen sich zunehmen in ihrer Nachtruhe gestört, weil Gruppen von Jugendlichen durch lautstarke Diskussionen und dröhnendem Sound auf den öffentlichen Plätzen rund ums Gemeindehaus negativ auffallen. Zudem hinterlassen sie Zigarettenstummel, leere Getränkedosen und zerbrochene Flaschen.

Die Anwohner wollten wissen, was der Gemeinderat dagegen zu tun gedenkt. Dieser hielt in seiner Antwort fest, dass man sich der unerfreulichen Situation bewusst sei und mit der Kantonspolizei in Kontakt stehe. Zudem führt eine Patrouille eines Sicherheitsdienstes Kontrollrundgänge durch. Eine permanente Überwachung sei allerdings nicht vorgesehen. Ilg sagte jedoch: «Sämtliche Ruhestörungen und Vandalenakte wie Sprayereien an öffentlichen Einrichtungen werden bei der Polizei angezeigt.» Aufgrund der Anfrage sind bereits Massnahmen ergriffen worden. Lichtquellen mit Bewegungsmelder erleuchten die betroffenen Areale.

Zudem wird auf dem Begegnungs- und Spielplatz ein Rauch- und Alkoholverbot ausgeschildert. «Wir nehmen das Problem ernst», sagte er. Allenfalls werden auch die Kontrollen durch den Sicherheitsdienst erhöht. Ilg rät zudem allen, die etwas Auffälliges beobachten, sich direkt bei der Polizei zu melden. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 05.12.2018, 07:30 Uhr

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