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Strategie für eine urbanere Zukunft liegt vor

Niederglatt, Oberglatt und Niederhasli wollen in Sachen Raumplanung enger zusammenarbeiten. Nun liegt eine Entwicklungsstrategie vor.

Die Gemeinden werden in fünf Handlungsräume unterteilt.
Die Gemeinden werden in fünf Handlungsräume unterteilt.
Kanton ZH

Niederglatt, Oberglatt und Niederhasli bilden einen zusammenhängenden Siedlungsraum in der Flughafenregion und verfügen über ein gemeinsames Arbeitsplatzgebiet von regionaler Bedeutung, ist die Baudirektion des Kantons Zürich überzeugt. In den letzten 15 Jahren seien die drei Unterländer Gemeinden überdurchschnittlich stark gewachsen und haben heute insgesamt über 19'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Um auch das künftige Wachstum von Bevölkerung und Beschäftigten zu bewältigen hat die Baudirektion zusammen mit der Volkswirtschaftsdirektion, der Planungsgruppe Zürcher Unterland und den drei Gemeinden eine gemeinsame räumliche Entwicklungsstrategie erarbeitet. Diese zeigt die Entwicklung von Niederglatt, Oberglatt und Niederhasli zu einem urbaneren Raum auf.

Grösste Veränderung in den Bahnhofsgebieten

In der Entwicklungsstrategie werden fünf Handlungsräume definiert, schreibt die Baudirektion am Dienstag in einer Mitteilung. Sie zeigen auf, wo welcher Handlungsbedarf besteht. Die Handlungsräume reichen vom reinen Arbeitsplatz­gebiet für Gewerbe, an dem alle drei Gemeinden Anteil haben, bis hin zu den alten Dorfkernen, die nach wie vor wichtig für die Verbundenheit der Bevölkerung sind.

Die grössten Veränderungen sollen die Gebiete um die Bahnhöfe erfahren. Weiter wird abgeklärt, ob eine teilweise Umwandlung von reinen Gewerbezonen in Mischgebiete mit mehr Dienstleistungen und Wohnen sinnvoll ist. Wenig Handlungsbedarf wird gemäss Baudirektion in den Gebieten «Wohnen am Siedlungsrand» und «Dorfkerne» gesehen: Sie sollen in ihrem Charakter erhalten und allenfalls punktuell weiterentwickelt werden. Weiter wird ein gemeinsames Landschaftskonzept erarbeitet. Ausserdem werden unter Federführung des Amts für Verkehr mögliche Massnahmen im Verkehrsbereich untersucht, wie der öffentliche Verkehr, die Gestaltung des Strassenraums oder das Fuss- und Velowegnetz. Das Resultat ist ein Masterplan, der bis Anfang 2017 vorliegen soll.

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