Steinmaur

Süsse Variationen in Rot

Auf dem Beerihof der Meienbergs dreht sich alles um die Erdbeere.

Ruben (10) und Elia (12) geniessen einen «Romanoff». Foto: Balz Murer

Ruben (10) und Elia (12) geniessen einen «Romanoff». Foto: Balz Murer

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Klein, rot, süss, frisch gepflückt – die Erdbeersaison ist in vollem Gange. Grund genug für die Familie Meienberg, auf ihrem Beerihof ein Fest zu veranstalten. Am Pfingstsonntag herrscht auf dem Beerihof reger Betrieb.

Die Gäste geniessen die frisch ab Feld gepflückten Erdbeeren in verschiedenen Variationen. «Unser Hauptschlager ist der Coupe Romanoff», sagt Gastgeberin Daniela Meienberg, Bäuerin und ausgebildete Kindergärtnerin. Seit acht Uhr früh sei das Team am Rüsten der Erdbeeren. «Unser Stolz ist es, dass die Beeren ausgereift gepflückt werden.» Es werde nur so viel geerntet, wie gleichentags auch verkauft werden könne.

Vier Pflückerinnen angestellt

Genauso begehrt wie der Coupe Romanoff sind bei den Gästen Erdbeertörtchen und Tortenstücke in verschiedenen Varianten. Wer Erdbeeren in flüssiger Form bevorzugt, genehmigt sich eine Erdbeerbowle oder ein Erdbeer-Likörli.

Der zehnjährige Ruben und sein zwei Jahre älterer Bruder Elia geniessen ihren Coupe Romanoff. «Den Coupe habe ich von allen Erdbeerspeisen am liebsten», sagt Ruben, während seinem Bruder eigentlich alles mit Erdbeeren schmeckt. «Erdbeeren frisch ab Feld schmecken einfach am besten», ergänzt Mama Cornelia Müller. «Als Nachbarn kommen wir sehr gern jedes Jahr ans Erdbeeri-Fäscht.»

«Erdbeeren sind sehr gesund und haben sogar noch mehr Vitamin C als Orangen»

Die Ägeritaler Turbo-Örgeler heizen musikalisch ein, während der Miniaturzug unermüdlich seine Runden um den Hof dreht. Die Kinder stehen Schlange, um sich einen der begehrten Plätze zu sichern. «Mein Vater ist Mitglied des Eisenbahnclubs Einsiedeln. Deshalb können wir diese Attraktion heute anbieten», sagt Gastgeberin Daniela Meienberg. Parallel zur Dampflokomotive wird der Grill eingeheizt.

Neben den obligaten Bratwürsten und Cervelats steht mit dem Geiss-Schüblig etwas Besonderes auf der Speisekarte. Auf dem Hof der Meienbergs leben auch einige Ziegen. 15 Hektaren umfasst der Betrieb, 30 Aren werden als Erdbeerfelder genutzt. Momentan sind vier Pflückerinnen angestellt, um die Beeren in Handarbeit zu ernten.

Auch die Chefin ist einmal pro Woche auf dem Feld. «Der Rücken tut gelegentlich schon weh, und die Arbeit auf dem Karren geht in die Oberschenkel», sagt sie. Aber nein, genug von den roten Beeren haben die Meienbergs noch lange nicht, schliesslich dauert die Saison nur rund einen Monat.

«Erdbeeren sind sehr gesund und haben sogar noch mehr Vitamin C als Orangen», sagt Landwirt Harri Meienberg. Viele Gäste wissen das mit Sicherheit. Sie stehen im Hofladen Schlange, für ein Körbchen der frisch gepflückten Köstlichkeiten.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 11.06.2019, 13:04 Uhr

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